Band 
Fünfter Theil. Schra-Z.
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Wetkerlutten

gemacht sind. Ueber die Leisten kommen von Stellezu Stelle gebogene Bleche zu liegen, damit sie sich we-der aufwärts, noch einwärts drücken können. EigeneSpannfedern drücken die Bleche an die Seitenwändeder Windlade an. Mitten auf dem Ladenfcheider isteine Zugstange fest gemacht, die durch die Lade geht.Oden an dem hervorspringenden Ende ist ein Drückerbeweglich, mit einer Gabel, worin der Drücker auf ei-nem Bolzen hangt. Zwischen dieser Gabel kann derDrücker bequem auf und nieder gedrückt werden.

Wenn man nun den Ladenfcheider an der Zugstan-ge emporhebt, so entsteht unter ihm ein luftverdünnterRaum; die Lust dringt dann sogleich durch die Veuril-Lffnung der Scheidewand in den Windkasien. Drücktman den Ladenfcheider wieder nieder, so werden dieKlappen desselben geöffnet, und die Luft tritt dann überden Deckel. Beym abermaligen Emporheben des La-denfcheiders wird die über demselben besindliche Luftdurch die We t eerl ut te, worauf der Windkasten ge-stellt ist, in die Grube gebracht. Man kann diesenWekterbläser in einen Wetter sa uger verwandeln,wem, man die Lutte an die entgegengesetzte Oeffnung deSKastens bringt; s. auch Wett er sah.

Wetterleitungsröhren, Leitröhren, s. Wer-

terlutten.

Werterlosung, s. Wetterwechsel.Werrerlosungsmaschinen, s. Wettermaschinen.Wetterlutten , Wetterlotten, Wetter-leitungsröhren, sind lange vierkantige, inwendigglatte, aus Diehlen dicht zusammengesetzte Röhren, sel-tener gebohrte Röhren, die in die Gänge und Schächtegestellt werden und über Tage herausgehen, um durchdieselben ftische Wetter in die Gruben zu ziehen. Ge-meiniglich seht man sie, um den oben angeführten Zweckdesto besser zu erreichen, mit Wetterma sch i nen inVerbindung.