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Zettelrad 599
Die Art der Umdrehung aller dieser Theile durchHülte der Maschinerie ist in den zu den angeführtenMaschinen gehörigen Artikeln beschrieben worden; s.auch Mahlmühlen.
' Zerreibungsmühlen, f. Zerreibungsmaschinen.
Zettelrad. Hierunter versteht man eine Art Ha-spel, womit die aufgezogenen Kettenfäden ;u Bändernin den Bandmühlen auf die Kettenspuhlen gewik-kelt werden. Das Zertelrad steht vor dem Gch e er-rahmen, worauf die Spuhlen besindlrch sind. DieSpuhlen enthalten die jur Kette bestimmte Seide.Von allen Spuhlen aber läuft ein Faden durch eineQuerreihe von gewundenen Drachen. Das Zektelradsieht mit seiner Achse zwischen zwey Pfosten. Der einePfosten ist am Kopfe gespalten, und trägt in seinerSpalte ein eisernes gezahntes Rad von einer berechne-ten Anzahl Zähne. So wie sich nun daö Rad um-dreht, so bemerkt ein außerhalb den Pfosten befindlicherZeiger die Anzahl der Bandstücke, die aus der Kettegewebt werden kann. Das in der Spalte versteckteZeigerrädchtN wird durch ein Paar Schraubengaoge,die sich an der Achse deö Haspels befinden (wie beyWolrmann'S hydrometrifchem Flügel, f. Anemo«Meter) umgedreht. Vorn trägt die Haspelbank zwi-schen zwey Pfosten eine Kettenspuhle. Wenn nun dieKurbel deö Zettclrades mit der rechten Hand umge-dreht wird, so führt die linke Hand die làiigS der Ha-spelbank laufende von unten über den Haspel sich auf-windende Kette bis zur Spichle fort, und zwar alleKettenfäden in ein einziges Pack neben einander aufeiner Spuhle. Ehe aber die Kette sich von unten überden Haspel hinaufwindet, so lausen sie alle in der Drit-te der Haspelbank durch einen großen gewundenenDrathrjng hindurch, um die Fäden beym Hinüberstci-gen über die Arme deö Haspels alle beysammen zu hal-