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von Trochitenkalk *), während im Ries das Fehlen von Muschelkalk mit Sicherheit nachgewiesen ist. DasRiesgebiet war also während der ganzen Zeit Festland. Dieses südöstlich gelegene Landgebiet, das„Vindelizische Festland“, dehnte sich wohl weit nach Süden aus, und seine Nähe läßt sich in denAblagerungen des Muschelkalks und des Keupers ebenso wie in den Schichten des Lias a erkennen.
Die plattigen Nodosuskalke zeigen eine Zunahme der Meerestiefe an. Dafür spricht schon ihregleichmäßige Verbreitung Uber große Gebiete. Der regelmäßige Wechsel zwischen Kalkplatten und Ton-oder Mergellagen zeigt außerordentlich gleichartige Sedimentationsverhältnisse an, die im flacheren Meeroder in Küstennähe nicht zu denken sind. Ob wir diese Erscheinung mit Pompeckj auf klimatische Ände-rungen 1 2 ) (Kalkablagerung während trockener, Tonablagerung während feuchter Perioden) oder auf andere
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Das Kärtchen zeigt:
1. Das im Südosten gelegene Vindelizische Festland,
2. das Gebiet des Trigonodusdolomits und dessen Auskeilen nach Norden,
3. das Auskeilen der obersten Muschelkalkschichten nach Südosten,
—0,5m-Linie: Auskeilen der oberen Terebratelbank,
Om-Linie: Auskeilen der fränkischen Grenzschichten,
1 und 2 m-Linie: Mächtigkeitskurven der fränkischen Grenzschichten,die Kurven zeigen zugleich die Rückzugsküstenlinien des Muschelkalkmeeres,
4. die Verbreitung der Sphärocodien.
Abb. 2. Karte des Muschelkalkmeeres.
(Aus G. Wagnek, Geologische Heimatkunde von Wiirttembergisch Franken.)
1) H. Vosselek, Monographie des Jusiberges. Jahresh. d. Ver. f. vaterl. Naturkunde, 69. Jahrg., 1913. —
2) J. F. Pompeckj, Über den Einfluß des Klimas auf die Bildung der Sedimente des Schwäbischen Jura. Jahresheftedes Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg, 1916,