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Blatt Wolmünster.
Conglome-ratische Lagender Zwischen-schichten.
Qn eilen in denZwischen-schichten.
Voltzien-
Sandstein.
So2.
Nicht selten, und zwar besonders in der unteren Hälfte derAbtheilung, wo es auch noch ziemlich häufig zu Felsbildungenkommt, werden die Zwischenschichtensandsteine conglomeratisch,ohne dass es jedoch irgendwo zur Herausbildung geschlossenerConglomeratzonen kommt. Die Quarzgerölle, welche hier keine soansehnliche Grösse wie im Hauptconglomerat erreichen, erscheinendann meist sehr weitläufig eingestreut. Bisweilen stellen sie sichnicht hoch über letzterem so reichlich ein, dass Verwechselungenmit demselben in Betracht kommen. In Folge von solchen ist dieGrenze zwischen dem Conglomerat und den Zwischenschichten aufder Karte manchmal zu hoch durchgezogen worden.
Unmittelbar über dem Hauptconglomerat verflachen sich dieGehänge nicht selten etwas, und die Waldwege sind deshalb häufigdicht oberhalb der Grenze zwischen jenem und den Zwischen-schichten angelegt.
Die Zwischenschichten sind gleich dem Hauptconglomeratreich an gutem Quellwasser.
Der Voltziensandstein, dessen normale Mächtigkeit zuetwa 18 ‘/ 2 m angenommen werden kann, ist nicht scharf von denZwischenschichten getrennt. Er besteht wesentlich aus fein-körnigen, mehr oder weniger thon- und glimmerreichenSandsteinen, welche sich in den dickeren Bänken recht gut zuBausteinen eignen und in zahlreichen Brüchen bei Weisskirchen,Wolmünster, Schweyen, Ohrenthal, Olsberg u. s. w. aufgeschlossensind. Dunkelrothe, rothbraune, weissliche und gelbliche Färbungensind vorherrschend, hellviolette seltener. Auch eigenthümlich aus-sehende, gelb und braun gefleckte, mürbe Sandsteinlagen kommenvor. Der Durchmesser sowohl der Sandkörner als auch der Glimmer-blättchen beträgt meistens weniger als etwa Yb—V« mm - Manchean Thon bezw. feinen Glimmerschüppchen sehr reiche Bänke sinddünnschieferig und sehr vollkommen spaltend. Diese Sandstein-schiefer bilden den Uebergang zu mehr oder weniger sandigen,rothen oder auch grünlichgrauen Thonlagen, welche sich vielfacheinschalten. Namentlich häufig erscheint unmittelbar unter derGrenze gegen den Muschelkalk eine an feinen Glimmerblättchenreiche braunrothe Thonschicht, welche der von Weiss im Saar-