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Das Rothliegende besteht nach den übereinstimmenden An- Beschaffenheitgaben von Lew, Jacquot und Nasse aus rothen und violettenThonen, Feldspathsandsteinen (Arkosen) und Conglomeraten, welcheausser Quarz- und Quarzitgeröllen auch Porphyr- und namentlichMelaphyrgerölle führen. In Schacht 6 bestehen die obersten10 Meter (von 157,io—167,47 m) aus Arkosen, Sandsteinen, Breccienvon nicht sehr grober Beschaffenheit und aus untergeordneten,sandigen, rothen Schieferthonen 5 in den nächsten 5 m (167,47 mbis 172,27) wiegen die Breccien, welche z. Th. sehr hart und eisen-kieshaltig sind, über die Sandsteine vor; bei 174 m liegt rotherSchieferthon, darunter folgen bis zu 176,4 m Arkosen und theil-weise dolomitische Breccien; die tiefste zur Zeit der Besichtigungder Proben aufgeschlossene Schicht, bei 176,4 m, bilden dolo-mitische Knauer von gelber und violetter Färbung, die denen ausden später zu besprechenden Zwischenschichten zum Verwechselnähnlich sind. Ueber Tage sind derartige Dolomite aus dem Roth-liegenden bei Burbach (Blatt Saarbrücken ) bekannt; sie stehenam Ausgang des Burbachthaies im Liegenden des Hauptbuntsand-steins an.
Nach Lew besteht das Rothliegende im Bohrloch 14 aus:
Rothe und bunte Tlione.0,60 m
Rother Sandstein mit Melaphyrgerölien.7,43 »
Brauner tlioniger Sandstein mit Eisenglanzblättchen.2,38 »
zusammen 10,44 m
Im Bohrloch 20 wurde nach demselben Autor im Roth-liegenden die nachstehende Schichtenfolge angetroffen:
Fester röthlicher Sandstein. 1,97 m
Grauer Sandstein mit blauem Thon und mit Geröllen.0,60 »
Rothbrauner Sandstein mit blauem Thon.5,40 »
Dunkelgrauer Sandstein, thonig.2,30 »
Feste blaue und graue Thone mit Melaphyr und Quarzgeröllen. 15,55 »
Sandstein und rother und blauer Thon mit Melaphyrgerölien. . 16,16 »
Sehr hartes Conglomerat mit Quarzgeröllen. 1,79 »
Sehr fester rother Thon mit Melaphyr.2,95 »
Blättriger violetter Thon.0,70 »
Durch rothen Thon verkitteter Sandstein.2,45 »
Rother und grüner, blättriger Thon mit Geröllen von Melaphyr 0,40 »
zusammen 50,27 m