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24/E (1894) Erläuterungen zu Blatt St. Avold / von H. Grebe, E. Weiss und L. van Werveke. Mit einer Beschreibung des lothringishcen Steinkohlengebirges von R. Nasse
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hangenden Schichten (Schacht Nr. III) 30°, verflacht sich abernach den liegenderen Schichten (Schächte Nr. I und II) bis zu 20°.Durch einen von WNW. nach OSO. streichenden und gegen NO.fallenden Sprung werden die Schichten nördlich der Doppel-schächte I und II 80 m saiger ins Liegende verworfen. DurchSchacht Nr. III setzt ein von NW. nach SO. streichender undebenfalls sehr flach gegen NO. fallender Sprung, welcher eineVerwerfung der Schichten von 70 m Saigerhöhe bewirkt hat.Thonsteine sind auf der Grube Spittel nicht bekannt. Mehrfachtreten sehr feste, mittelgrobe Conglomerate auf.

Bergassessor (jetzt Bergrath) Vogel hat im Jahre 1882Kohlen der beiden in Abbau befindlichen Flötze Nr. 5, Schacht III,und Nr. 5, Schacht II, nach der Schondorff sehen Methode undmit dessen Apparaten untersucht und folgende Resultate erhalten:

Hygro-

Koks

von reiner,

Flötze.

skopisches

Wasser.

%

ge-

trockneter

Kohle.

%

Backfähigkeitsgrad.

Flötze Nr. 5 in Schacht III ... .

4,70

64,17

Sinterkohle.

» » 5 » » II ... .

4,00

61,60

Backkohle.

Auf Backfähigkeit untersuchte Kohlen der Flötze Nr. 1, 2und 6 des Schachtes III erwiesen sich nahezu als backendeSinterkohle, indem die freien Oberflächen der erhaltenen Koks-kuchen ein schwaches, knospenartiges Aufbrechen zeigten.

Der Schacht Max der Grube Karlingen 1 liegt 1 '/ 2 kmnordwestlich von Spittel, am nördlichen Ende des Dorfes Karlingen,im Lauterbachthale, seine Hängebank 235 m Uber dem Meere.Dieser Schacht hat 142,2 m Vogesensandstein und 58,6 m oberesRothliegendes durchteuft, also das Kohlengebirge bei 200,8 m er-reicht, in welchem er bis zu 470 m Gesammtteufe niedergebrachtworden ist. Die Lagerung des Kohlengebirges ist durch Sprünge,

1. Vergl. Querprofil durch die Grube Karlingen auf Tafel II.