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24/E (1894) Erläuterungen zu Blatt St. Avold / von H. Grebe, E. Weiss und L. van Werveke. Mit einer Beschreibung des lothringishcen Steinkohlengebirges von R. Nasse
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des Kohlengebirges einer höheren Etage als die flötzreichenSchichten desselben an, von welchen sie sich durch ihre bunte,abwechselnd dunkelrothe, graue und blaue Färbung unterscheiden.Da sie keine Feldspathsandsteine und Conglomerate enthalten,sondern nur aus Schieferthon bestehen, so kann man sie nur fürdie unteren Ottweiler Schichten halten.

Die Schichten des Kohlengebirges, welche im Bohrloch ander Mühle von Porcelette durchteuft worden sind, bestehen auszwei verschiedenen Abtheilungen, einer oberen, flötzleeren, fastdurchschnittlich roth gefärbten, deren Sandsteine öfters Feldspath enthalten, und einer unteren, flötzreichen, vorwiegend grau ge-färbten Abtheilung, welcher der Feldspath in den Sandsteinenabgeht. An der Grenze gegen die grauen Schichten werden dieSandsteine der oberen Abtheilung conglomeratisch. Es lässt sichdaher aus der Bohrtabelle nicht nur auf das Vorhandensein deroberen Saarbrücker Schichten (Weiss ) schliessen, sondern an-nehmen, dass hier der Horizont des Holzer Conglomerates durch-teuft worden ist. Auch in dem Bohrloche bei Kreuzwald sindüber den flötzreichen Schichten zunächst roth gefärbte, öfters con-glomeratische Schichten getroffen worden. Doch fehlte in denselbender Feldspath , dessen Vorkommen wohl nicht zufällig unbemerktgeblieben sein kann, da beide Bohrungen gleichzeitig von der-selben Gesellschaft und unter derselben Leitung ausgeführt wordensind. Man muss hieraus schliessen, dass die Schichten, welchedem Horizonte des Holzer Conglomerates entsprechen, zwischendem Bohrloche an der Porceletter Mühle und dem am Zang, undferner zwischen dem Bohrloche im Hufwald und dem bei Kreuz-wald an der Bedeckung des Kohlengebirges abstossen. Der sichhieraus ergebende Verlauf der Grenze der oberen, flötzarmen gegendie untere, flötzreiche Abtheilung des Kohlengebirges entsprichtdem Streichen der Flötze der Grube Karlingen.

Ueber die Aufschlüsse, welche die übrigen Bohrversuche imLothringischen ergeben haben, ist noch Folgendes zu bemerken.

In dem bei Schönecken angesetzten Schachte wurden untereiner 87,5 m starken Buntsandsteindecke Schichten des Kohlen-*gebirges, welche mit 66° gegen SO. einfielen, und in einer Teufe