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0,22 m Schiefer, von 12,ie, von l,oo und von 10,os m, werden je-doch mit Rücksicht auf den starken, aber nicht genau ermitteltenFallwinkel erheblich zu reduciren sein. Die Kohlenstücke, welchebei den Tiefbohrungen gewonnen wurden, sind auf der Koks-anstalt der früheren französischen Ostbahngesellschaft bei Dud-weiler einem grösseren Verkokungsversuch unterworfen wordenund haben nach Jacquot gut gebackene Koks von ausgezeichneterQualität geliefert. Die Flötze des «Hochwaldes» müssen daherdenen des liegenden Flötzzuges oder der Fettkohlenpartie aufpreussischem Gebiete entsprechen. Nur auf diesem Punkt sind imLothringischen überhaupt echte Saarbrücker Backkohlen bekanntgeworden.
Bemerkenswerth sind endlich noch die Bohrversuche beiOderfangen (nördlich der Oderfanger Mühle bei St. Avold , Nr. 38)und an der Ziegelei bei Freimengen (Nr. 19). Das erstere Bohr-loch ist bis zu 510 m, das zweite bis zu 588 m niedergebrachtworden, ohne dass Kohlen oder auch nur der unteren, flötzreichenAbtheilung des Saarbrücker Steinkohlengebirges angehörendeSchichten aufgefunden wurden. In beiden traf man unter demVogesensandstein, dessen untere Grenze bei dem Oderfanger Bohr-loche nicht ermittelt und für dasjenige an der Freimenger Ziegeleivon J. Lew bei 227 m angegeben, von Dr. Weiss nach Jacquotbei 206 m vermuthet wird, Gesteine mit Gerollen von Melaphyr;unter diesen wurden im Oderfanger Bohrloch Sandsteinschichten,welche denen der flötzreichen Schichten des Saarbrücker Stein-kohlengebirges nicht ähnlich waren, dagegen im Bohrloche an derFreimenger Ziegelei quarzige und feldspathhaltige Sandsteine er-bohrt. Jacquot vergleicht diese letzteren Schichten mit denen vonIllingen (mittlere Ottweiler Schichten). Dr. Weiss hält die Schichten,welche in den beiden Bohrlöchern unter dem bunten Sandsteinliegen, soweit sie nicht durch die Melaphyrgerölle als Ober-Roth-liegendes charakterisirt werden, für Ottweiler oder noch etwasjüngere Schichten. Der genannte Autor weist, wie auch schonJacquot gethan, auf die analogen Resultate der Bohrversuche inder bayerischen Pfalz (bei Neuhäusel ), sowie auf die des Bohr-lochs am Stuhlsatzenhaus hin und sagt: «Deshalb hat schon