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lichem Bündtnerschiefer verwandt zeigen. Obgleich nun kaum zu läug-nen ist, dass das Durchführen der Tarentaisebildungen zwischen denGneis- und Granitmassen der Centralalpen nach Wallis und Biindtenkeine ganz leichte, und noch weniger eine bereits gelöste Aufgabe sei,so ist andererseits auch die Yerbindung des Biindtnerschiefers mit derKreide von Glarus und St. Gallen nicht über jeden Zweifel erhaben, undes wird sich erst nach weiter vorgeschrittener Kenntniss des alpinischenSedimentgebirges, oder nach der Entdeckung charakteristischer Petre-facten im Bündtnerschiefer, entscheiden lassen, welche von den beidenAnsichten über das Alter dieser Bildung den Yoniug verdiene.
GLIMMERSCHIEFER, QUARZIT UND HORNBLEND-GESTEIN.
Nur ungern trenne ich diese Bildung von der' vorhergehenden; denndurch die häufigen Uebergänge des Btindtnerschiefers in Glimmerschiefer,und das Yorherrschen des Quarzes in dem Sandstein, vorzüglich aberdurch die Lagerungsverhältnisse, wird, wie wir so eben gezeigt haben,eine schärfere gegenseitige Begrenzung derselben unmöglich. Da wirindess vorhin diese Schiefexbildung, vorzugsweise in ihrer ersten Phase,als ein Erzeugniss neptunischer Sedimente, berücksichtiget haben, somüssen wir nun auch den Gegensatz, die letzte Ausbildung krystallini-scher Gesteine hier besonders hervorheben. Wir zählen dahin
1. Glimmerschiefer , vollkommen entwickelt, graulich grün,bräunlich und grünlich grau, stark glänzend; zusammenhängende Stra-ten von Glimmer abwechselnd mit dünnen Quarzblättern, oder derSchieferung parallel liegende Quarzknoten.
2. Quarzit , aus dem Glimmerschiefer hervorgehend durch Yor-herrschen des Quarzes, meist noch dickschiefrige Structur und Bei-mengung von Glimmer behaltend. Der Quarz graulich weiss, durch-