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Die Gebirgsmasse von Davos : ein Vortrag ... / Berhard Studer
Entstehung
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VON DAVOS .

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Blassgrüner dichter Feldspath mit unebenem Bruch bildet die Haupt-masse des Porphyrs. Feldspathkrystalle sind nicht ausgesondert, dafüraber dichte Theile von verschiedenen Nuancen so in einander verwach-sen, dass man Handstücke mit mechanischen Gemengen verwechselnkönnte. Theils mit dem Feldspath verwachsen, theils in sechsseitigenBlättchen auskrystallisirt, erscheint dunkel grünlich grauer Glimmer 5dann,, ebenfalls in sehr kleinen Partien verwachsen, oder in feinen Adern,röthlich gelber, stark brausender Bitterspath; als Hauptgemengtheil end-lieh, stark glasglänzender Quarz, theils in Körnern, theils deutlichkrystallisirt und auf den Bruchflächen hexagonale Durchschnitte zeigend.

Der rothe, fleckweise auch grüne Sandstein zeigt auffallende Aehnlich-keit mit dem norddeutschen Rothliegenden. Eckigte und runde Körner,vorherrschend aus Quarz, sind verkittet durch bläulich rothen Thon; dieKürner, von ungleicher Grösse, ohne Regel durch einander liegend;auch, nesterweise, Conglomeratemit baumnussgrossen runden Geschiehben von Quarz, dunkelfarbigem Hornstein, Glimmerschiefer, Gneis.Feinkörnige Abänderungen, mit sehr vorwaltendem Bindemittel, wer-den durch eine grosse Menge fein zertheilter grauer Glimmer- oder Talk-blättchen schiefrig; in noch anderen sind diese Blättchen so innig mitder Grundmasse verschmolzen, dass man einen rothen oder grünen Talk-schiefer zu sehen glaubt; zuweilen endlich ist die ganze Masse in einhomogenes blaurothes dichtes Gestein übergegangen, mit Anlage zumSchiefrigen , vor dem Löthrohr mit Mühe an den Kanten zum weissenGlase schmelzbar.

Dieser Sandstein ist den äussersten östlich fallenden Dolomitschichtenaufgelagert, richtet sich dann mehr und mehr auf, scheint aber dochnoch sehr steil gegen die erste und höchste Porphyr kuppe einzuschiessen.Zwischen dem Porphyr stehen die Sandsteinlager nahezu vertikal; inder Nähe des Porphyrs zeigt sich jedoch stets Neigung, demselben zu-zufallen und auch an dem äusseren Abfall des Berges ist das Fallen , soweit die Vegetation es zu sehen gestattet, öfters westlich.

In dem nördlich an den Kummerberg anstossenden Alpkessel des