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ursprünglich ungeahnte Großartigkeit, Schönheit und Machtschriftstellerischer Wirkung, einer leb enpräg enden Wirkung,nicht ohne Erschütterung empfinden lassen.
Die beiden Erzählungen also, „Ein Mann und eine Magd"und „Geschichte eines Mordes", sind im Ich-Tone vorgetra-gen — wenn man von Vortrag reden darf dort, wo die Illu-sion biographischer Wirklichkeit durch ein verworrenes, unlite-rarisches und unkomponiertes Vorbringen der inneren undäußeren Dinge angestrebt und erzeugt wird. Über dies Wesen,so vertraut es ist, kann man nicht genug nachdenken. DieWahr-heil bedarf des Scheines der Wirklichkeit, um künstlerisch halt-bar zu sein. Zur Wahrheit den Schein zu fügen, bedarf es desKönnens. Die Kunst aber verkleidet sich in gewissen Fällen alsNicht-Können, um ihn hervorzubringen.
Die erste Geschichte ist die unreifere der beiden. Das sich er-öffnende Ich ist in diesem Falle ein reicher Mann in Amerika ,der seine Kindheit als armer Waisenknabe in dem „Siechen-haus" seines österreichischen Heimatstädtchens verbringt, einervon irgendwelchem „Wohltäter" gestifteten Versorgungsau-ftalt für Greife und Knaben, worin der Junge heranwächst alsdienender Lebensgenosse dreier scheußlichen Alten und einerMagd, Stasinka, an deren schwerer Fleischlichkeit seine Sinnesich entzünden, — zu Lust und Entsetzen geweckt werden durchdas Blicken und Gieren eines der Alten, Rebingers, von dem esheißt: „Ich fühlte in unbestimmtem Ahnen, daß Rebinger, dieserlallende, in Nacht versunkene Greis, meinLebenausseinerBahngerissen und es Schuld wie Zerstörung ausgeliefert habe. Haßund Böses in mir wurden stark an Rebingers Leiden." Haß undBöses bestimmen fortan das Leben des Siechenhaus-Zöglingg,Haß des Enterbten, ein Haß, der viel Selbstekel, Ekel vor dereigenen Armut enthält, und böser Machtwille, Entschlossenheit