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baut wurde, Terebratula lucunosa, bisuffarcinata, substriata, peetunculus etc., Cidaris coronatus, Ceriopora radiciformis,Schwämme etc. Besonders wichtig sind die dem Herzog Carl gewidmeten Beiträge zur Naturgeschichte des Herzog-thums Wirtemberg 1788 von Prof. Kösler, wo im 2ten Heft 1790 das Gebiet der Echaz und Erms, und im dritten„die Alp vornämlich Bracher Oberamts“ abgehandelt wird. Dort im sogenannten Faitel oder Yöhrenthal, welches vonWittlingen herabkommt, wurden zuerst Basalt und Basalttuffe erwähnt, welche der Bergrath Widenmann, ein SchülerWerners, richtig erkannte. Sogar der Granitblöcke an dem Bangenberge „zwischen Achalm und den Alpen“ ist gedachtdie Weckherlin (später Finanzminister) hier und am Florian gefunden hatte. Memminger’s Beschreibung der Oberämter,dem hochseligen König Wilhelm gewidmet, begannen 1824 mit dem Oberamt Beutlingen, welchem 1825 Münsingen,1831 Urach und 1842 Kirchheim folgten, worin das Topographische des Blattes ausführlich behandelt steht.
Die Schichtenfolge
reicht von Lias ß in der nordwestlichen Ecke bis zum weissen Jura J, der einen ungewöhnlich grossen Antheil amBlatte nimmt. Pas Tertiärgebirge ist besonders durch die Basaltischen Bildungen vertreten. Dagegen fällt die Armuthan Bohnerzen auf, während Formsande mit durchsichtigen Körnern von Bergkrystall, die wohl nur aus den Alpenherstammen können, freilich in sehr kleinen sporadischen Flecken, bis an den Steilrand heranstreifen. Ganz besondersinstruktiv sind die Steigen, welche in neuester Zeit von Ehningen nach St. Johann und von Oberlenningen nachGrabenstetten geführt wurden. Herr Hauptmann Bach hat dazu beiliegende Profile entworfen.
Lias tritt nur in der äussersten Nordwestecke neben der Eisenbahn auf. Der rechte Arm des Eeichenbachs,welcher oberhalb der Vohwiese am Durchschnitt der Eisenbahn mit der Hauptstrasse auf Posidonienschiefer entspringt,schneidet am Ende des Blatts noch die von grauen Numismalismergeln y überlagerten dunkeln Thone des Lias ß.Die Hauptquelle des Reichenbaches dagegen, welche nördlich der Achalm im Sondelfinger Dobel entspringt, trifft nurnoch Numismalismergel. Den grössten Th eil des kleinen Plateau bildet Posidonienschiefer des Lias e, der mit seineneigentümlich dtistern Wänden über den dunkeln Tlionen Lias 8 markirt abschneidet. Die grauen Thone der Jurensis-schichten Lias J treten nur hart am Waldrande auf, worin sich der
Braune Jura plötzlich in grosser Mächtigkeit erhebt. In den Bacheinschnitten findet sich gleich unten Am-monites opalinus und torwlosus, womit der braune Jura a beginnt. Die Thone erscheinen um so mächtiger, als dieGesteine vom braunen Jura ß sich gerade nicht sehr scharf unterscheiden, doch sind sie sandig glimmerig, und ent-halten Lager von Thoneisenstein mit grünen Punkten und Muscheleinschlüssen, worunter Pecten personatus besonderscharakteristisch ist. Uebrigens gibt sich die Grenze a ß gleich unterhalb Dettingen bei der Leimsiederei durch einen10' hohen Wasserfall der Erms kund, gerade wie die Echaz im Dragonersprung (Rösler Beitr. II. 75) neben der neuenKunstmühle unterhalb Pfullingen (Blatt Tübingen). Desto fester steht der Horizont der blauen Kalke y, die vielfachdurch Steinbrüche aufgeschlossen sind. Die Vorsprünge werden durch die harten Gesteine an ihrer Stirn scharfkantig,wie der Scheibengipfel über dem Reutlinger Bahnhof, welcher sich westlich von der Achalm abzweigt, oder Hohen-schild y und Saus mit dem vorliegenden Wernsperg ß a, der sich westlich vom Sondelfinger Dobel nach Norden zieht.Zwischen Hohenschild und Scheibengipfel liegt oben an der Spitze des Bachs im braunen Jura ß das Goldloch, woman noch im vorigen Jahrhundert vergeblich nach Gold gegraben hat. Oestlich zieht er sich über Hof weit hinaus,hier kommen eigenthümliche rothe Lager vor, mit sandig glimmeriger Beimischung. Die Hauptsteinbrüche liegen je-doch südlich der Achalm an der alten Strasse von Reutlingen nach Ehningen, worin beide Städte ihre Pflastersteinegewinnen. Auch westlich von der Spitze des Ursulaberges im sogenannten Steinbohl wird eine Bank von 6' Dickeabgebaut, die gegen das Thal einen Hacken schlägt. Sie bilden dann einen Riegel quer durch das Thal, der südlichPfullingen unter dem Kalktuffe hervor tritt. Die Welrner’sche Papierfabrik hat ihre mitten im Thale neben der Erms!Der braune Jura 8 zerfriert leicht zu mergeligen Kakbrocken, wechselt aber vielfach mit dunkeln Thonen, die nachoben verkieste Muscheln enthalten. Obwohl sie viel vom Schutte des weissen Jura bedeckt sind, so brechen sie doch aufTriften und in Bachschnitten mit ihrem Muschelreichthum oft zu Tage. Einzig im ganzen Lande sind die Fundstellenvon Hamiten bei Ehningen: und zwar liegt der ältere und grössere PL. baculatus am sogenannten Feuersee östlichvom Rangenberge (unter dem Buchstaben r in der Karte) an der Strasse nach Neuhausen kurz nach dem die MetzingerStrasse sich abgezweigt hat; der jüngere kleine H. bifarcatus kommt in den dunkeln Thonen an der Heusteige, welchenach St, Johann hinauf führt. Es sind die ersten grossen Aufschlüsse an dieser alten Strasse. Die andern darüber