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16-20/E (1903) Die Umgebung von Budapest und Tétény / geologisch aufgenommen von Maximilian v. Hantken und Dr. Carl Hofmann. Reambulirt, ergänzt und erläutert von Julius Halaváts
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vialem Löss, schliesslich das wellige Terrain der Csepel-Insel und desAlföldes mit diluvialen und mit auf dem Inundationsgebiet der alluvia-len Flüsse und dem Grunde der Sümpfe abgelagerten Schichten, fernermit Flugsand bedeckt, unter welchen aber stellenweise die älteren Bil-dungen zu Tage treten, zum grössten Teil allerdings durch künstlicheAufschlüsse.

Jener Teil dieser Bildungen, welcher das Hügelland bildet und aufdem Alföld verbanden ist, befindet sich sozusagen in seiner ursprüngli-chen Lage und die Ablenkung von der Horizontalen der neogenenSchichten kann auch als Resultat der gebirgsbildenden Kräfte, mit mehrWahrscheinlichkeit aber als das ursprüngliche, langsam abfallende Uferbetrachtet werden.

Nicht so das Gebirge, dessen ältere Bildungen wie dies Dr. K.Hofmann schön ausführt längs, im Durchschnitt NOSW-licher Spal-ten, mehrmals verworfen sind. Diese Verwerfungen reichen auch aufmein Gebiet herüber und sind durch den Gsiker-Berg, Sas-Berg undGellert-Berg fixirt. Auf der der Donau zugekehrten Seite des Gellert-Ber-ges ist auch eine, längs einer in anderer Richtung verlaufenden erfolgteVerwerfung gut sichtbar.

Die auf meinem Blatte konstatirten Bildungen werden im folgendender Reihenfolge nach, angefangen bei der ältesten, eingehender be-sprochen.

Obere Trias.

1. Dolomrc.

(Auf der Karte Neutraltinte und No. 20.)

Die älteste Bildung des in Rede stehenden Gebietes ist der ober-triadische Dolomit, der hauptsächlich die höchsten Punkte, die kahlenGipfel bildet, aber auch in tiefer einschneidenden Thalsohlen, im Liegen-den der jüngeren Schichten, vorkommt; Partieen, die durch die Erosionan die Oberfläche gelangt sind. Der auf der Oberfläche vorkommendeDolomit lässt die NOSW-lichen Bruchlinien des Ofner Gebirges, bezie-hungsweise die längs derselben erfolgten Verwerfungen, am markantestenerkennen.

Die NOSW-liche Gsiker Bergkette wird von Dolomit gebildet,welcher hier die westlichste Verwerfung andeutet. Zu dieser Partie gehörtder Kiesberg und die in seiner Nähe unter dem chattischen Sand zuTage tretenden kleineren Vorkommen des Dolomites.

Weiter gegen SO befindet sich bei Budaörs der zweite NO-SW-liche Dolomitzug, dessen südlichster Teil von dem abgesondert stehenden