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Vorarlberg nach den von dem geognostisch-montanistischen Verein für Tirol und Vorarlberg veranlassten Begehungen geognostisch beschrieben und in einer geognostischen Karte dargestellt / von A.R. Schmidt ; Mit einem Anhange von Revisions-Bemerkungen des J.N. Friese
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diese Bildung durch den Spuller-See unterbrochen wird.Jenseits des Sees setzet der schicsrige Kalk zwischen demdichten grauen in der nämlichen Stunde gegen Westen fort.Vom Spuller-See gegen dessen Abfluß oder den Ursprungdes Streubachs links, besteht das höhere Gebirg aus grauemdichtem Kalk mit regelmäßiger gegen Norden vcrflächendcrSchichtung. Beim Ausfluß des Sees zeiget sich eine zweiteEinlagerung von schiefrigcm Mergclkalk von geringererMächtigkeit, deren Schichten völlig senkrecht stehen. Dieschicfrigcn Einlagerungen sind schon aus der Ferne ausder Form der Berge, und aus den Einsattlungen auf derSchneide derselben zu erkennen. Unter dem Ausflusse desSees streichen die Schichten wie gewöhnlich, fallen abergegen Norden unter einem Winkel von 70 — 80 Gr. Vorder Einmündung des Streubachs in das Kloster - Thal beider sogenannten Nobitschcn, ist der graue dichte Kalksteinsenkrecht geschichtet, und wechselt mit kleinen schiefrigenEinlagerungen. Die weichern schiefrigen Einlagerungensind vielfältig ausgewaschen, es stehen mithin viele Kalk-schichten frei hervor, was diesem Gebirge ein eigenthüm-liches Ansehen gibt. An diesen fast senkrechten Schichtenlehnt sich ein anderer krystallinischer, körniger, lichtgrauerKalkstein mit südlichem Fallen an, der seinem äußern An-sehen nach au den Uebcrgangskalk des Unterinn-Thals er-innert. Ganz unten beim Ausfluß des Streubachs wirder lichter von Farbe, und dolomitisch, feinsplittrig, porös,perlgrau, glänzend im Bruche, undeutlich aber größten-teils südlich fallend. (Siehe Durchschnitt F. 22.)

Von Dalaas bis Braz zeigt sich zuerst im Thalein-schnitt, wo man nach Formarin geht, grauer Kalksteinmit kuglichen Absonderungen, welcher von Stunde 8—9streichet und gegen Südwest unter einem Winkel von 60 Gr.fällt, während im hohen Gebirg durchaus ein flaches Fallen