an den geneigten Leſer. 5
naͤher gekommen iſt, die ſich lieber mit dem wah-ren Gegenſtande ſelbſt, als nur mit dem, was inder bloßen Einbildung beſtehet, beſchaͤfſtigen undunterhalten wollen.
Alle dieſe Erfindungen und Bemuͤhungen derGelehrten ſind ſo beſchaffen, daß man ihnen ihrenWerth keineswegs abſprechen kann: allein einigederſelben ſetzen doch wirklich ſchon ſo vieles undnoch weit mehrers voraus, als man von Anfaͤn-gern oder bloßen Liebhabern, die ſich dieſer Wiſ—ſenſchaft nur zum Vergnuͤgen bedienen wollen,kaum erwarten und hoffen kann. Der Globuscœleſtis moͤchte hierzu noch am vorzuͤglichſten die-nen, indem er der Einbildungskraft in vielenFaͤllen aufhelfen kann, dennoch finden ſich dabeynoch manche Schwierigkeiten. Denn bey demGebrauche deſſelben muß man ſich immer nochvorſtellen und einbilden, das Centrum des Glo-bus ſey der wirkliche Stand des Liebhabers, undman koͤnnte, wenn die darauf gezeichnete Sternedurchloͤchert waͤren, nach vorhero geſchehener rich-tigen Stellung des Globus, ſo wie es der Ortund die Zeit der Beobachtung erfordert, durchdieſe durchloͤcherte Sterne eben dieſe wahre Ster-ne zu gleicher Zeit am Himmel erblicken. Weilaber dieſes wirklich nicht wohl angehet, ſo ſolltedieſen Abgang und Mangel das Weigeliſche Aſtro-dicticum erſetzen. Ein Gedanke, dem in der
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