Band 
[Volumina III et IV.]
Seite
506
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Disp, XXI. Cäp. /.

Gestalt Lehn-Gäter in Bezahlung gegeben , und die- kein Juramentum fidelitatts puftiret ^

gieif" y ef 0iK,

gen-, dabey aber die andere Geschlechts -welche auf der Scehne Todesfall zur Lehn ^jttsre Agnationis berechtigt , zu erscheinen) ßiimenden Hand Erneurung zu ersuchen, 0 ^ l

Scehne neue Lehn und gefammte Hanfnehmen nicht Noth haben,durch Ableibung des Besttzers

Fallen

selbe auf eine Zeit zu der andern, dritten, vierdten, dessen steh einstellen , und zugleichoder mehr Hände von einem Debitoren dem anderngerichtlich aufgetragen, würchfich cediret und abge-treten würden, rr>?e dann alle Creditores , wenn dieGüter einmahl astimiret, solches auf gerichtliche Er-kenntniß zu thun hiemit bemächtiget seyn joden , daßalsdann aller derfelbigen Creditoren und Debitoren

Nahmen Verzeichnet und auf einmal. Unterthans .... .

übergeben werden, und folcheCcffiones alle unter ei- Vettern, und es haben diefelbige den Letiem fürftl. Confens, wofern Wir fonsten fein Beden- über geschworen , so sind diese nicht fih u K fj tfcken haben würden, volle,ntzogen, auch alleine einer, der Lehne, darin fie ihrem verstorbenen ^ ^der letzlich den Besitz derfelbigen aufs dasmal be- Vettern fuccediren , steh bey dem Lehtihtf jßp^halt, davon die gewwnlich Eyd- und Lehns - Pflicht ben, anderweit zu schwören, aufs netteleiste , damit die bedrückte Partheyen um so vielmehr empfangen und renovationem Investitur*

, mit Unkosten verschonet werden, §. Wir find auch zu bitten , sondern es.hat bey dergnädig zufrieden. nen Investitur , und darüber ertheiletett

iz In dubium aliquando vocatum quidem est Briefe schlechter Dinge fein verbleibestin Pomerania , quousque & in quem gradum remichhiebey, daßetzlichehierunter rJus Agnationis procedat, quo jure, an pro-prio an Saxonico succedatur , & in specie annmultanea Investitura in Feudis Pomeranicistemperst necessaria? Sed de ea & aliis materiisatque observantiis in Pomerania Beatus Dn.

Chemnitius Cancellarius quondam Pomeranise s ., .......... .....j....... -,

meritiffimus &experientiffimus,integrum Con- schworen , und mit dem VerstorbeneniWpf^ßHjlilium, quod nunc publici juris est, conscripsit, lehnet, würde das Erbieten unnoet big uü j^C‘& rationibus & praejudiciis singularibus inter geachtet , und hatten steh dißfalls »ich* , (alia probat , Agnatos sibi irfvicem , quamdiu bemühen. Ast)

supersunt, succedere in Pomerania,, etiamsi non Vl.Servitia feudalia vel honoris ve !. st

semper sint simul investiti, dummodo a commu- & belli causa prtestantur a Vasailis, > n ^ fni stipite destendant, tam solide, ut iis quid ad- Noethen. Finis enim feudi princip® 11 1 e^,,di non postit. sona Domini est, ut is Vasallum si^ e ^

Consuetudinem autem petendae Investiturae in que sibi ad contenta in jurisjurandi

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fält gebrauchet , und wann fie in ihrer vG ßjßBruder oder Vettern Lebn-Güter suM 1 ,dem Landes- Fürsten five Domino fettdiund zur anderwerts Eydes-Leiftung, auch _des er erbeten Lebnflückes steh erboten,fer Bescheid worden, weil fie einmahl ßdü

*5

Pomerania ipsis verbis beati Dn. Chemnitiihic tatis forma , pacta conventa, fervit^ 1 i ä ,

adseribemus , uti eam habet n. 269. V 270.Wenn mit dem Lehnherren durch dejfen Todesfalleine Veränderung sich zutragt, find die Lehn - Leu-te schuldig , die Lehn zu suchen, und nach geleiste-ter Lehns-Pflicht aufs neue zu empfangen, undwerden fie zu dero Behufs gemeiniglich bey der Land-und Erb - Huldigung Vorbescheiden, da dann diejeni-gen , so zu einem Geschlechtegeheeren , ihre Nahmenbey dem Lehn - Secretario profitiren , auch die anwe-senden der abwesenden und unmündigen Nahmen mitangeben und einschreiben lassen. Darauf dann diegegenwärtige aus einem jeden Geschlechte nach der

fecundum fetidorum naturam pram j,)fcerta, si ita convenit, obligatum habe^*- ,

sona-Vasalli, ut beneficio sruatur,ne Vasallum suum offendat, sed e * V ß in!«,reddat, sibi obstringat, uti multis P 0deduxit Rosenth. defetid. C.%. Ccws/#/jIn feudisPomeranicis sunt Ebrenzüge^ ^tur in Privilegiis Pomeranicis sequ en /1bis : Wenn auch Uns oder Unfern Jr A ,

ifi,

Ordnung , wie sie gerufen werden ,, insgesammt zu- führungen, und dergleichen Zügen a,t Vf. f et

oder

der Ritterschaft und Adel in Ehrenzügs 11 __.Krieges- als zu Lehns - Empfahung,deren Verfammlungs - Tagen, Fürftl- >

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treten, einer.ihres Mittels feinen Hut dem Lehn-herren darreicht , an welchen die andere zugleichgreifen , und also zusammen und fimultanee investi-ret und belehnet werden , bey welchem aäu dann keinUnterscheid zwischen alten und neuen Lehnen ge-macht , sondern es widerf ehret einem jeden Geschlech-te die sämmtliche Belehnung indistinäe , hernacheraber in literis .Investiturarum wird ein Unterscheidgehalten , und über die Altväterliche Stamm-Lehnein gemeiner Lehn - Brief gegeben , darinn alle , soihren Nahmen bey dem Lehn - Secretario profitiret ,und an solchen feudis antiquis intereste haben , in spe-cie benennet werden. Wegen der neuen Lehne aber , JU wutmn wu «« 1,., —- ^

empfangen die Besitzer und andere, so steh dazu mit Lofaments undBetten halber entfreyi^

des folgen , und steh in UnserFarbe kleiden sollen , so wollen Wir ehAdel , der mit zu reiten erfordert, 11/1 ‘Wonheit das Tuch zur Kleidung auf, f( ,

5. Ellen Gewand, und die Farbe attf J° J e 0fnen , als ein jeder Pferde haben soll,fter in feine Behausung zu rechter Z (,t Mjl >und ihnen aufer Landes Futter und Jden Hufschlag geben , auch dazu iri . ßsyStallmiete und Rauchfutter zahlen,* 111 [ jjfgeld reichen lasen. (steilst 1

Da wir auf Reichs und anderen y* ßty Ji (gen , so wollen wir die von der pfi

Fuge ziehen kennen , ihre absonderliche Uhrkünde ,so auf fie particulariter und alleine gerichtet seyn &c.Wann aber ein Lehnmann verstirbt , und dadurch derf 0 fesor feudi verändert wird, und entweder Scehneoder Mitbelehnte, oder Agnaten und Vettern nach-bleioen , so müssen die Scehne , auf welche die Lehnedurch Absterben ihres Vaters gefallen , weil siemch

Pferde fortgezogen, und von uns °^ erVerordneten nach billigem Werth t ßfZiemlichen billigen Schaden stehen > * straft*von der Ritterschaft innerhalb L* n ^ ist %>/ >soll es der Kleidung Wegen , W* nn N-j $Farbe kleiden sollen , allermafeM ’ ^ 0(b ^gehalten werden, Wir wo^ n ^ n( ^