Das auf unserem Blatt dargestellte Gebiet, namentlich der zen-trale Teil desselben, ist sehr wasserreich. Hier entspringen mehrereBäche, die dann zu Flüssen werden, namentlich: die Temes, Nera,Berzava, Karas.
Die am Westabhange de£ Krivi Dealu, am Südabfalle des Tere-bucu, dem Süd- und Ostgehänge der Tilva Petriceli und des GracuRadomir, an der Ostseite des Gramadä ursului, am Nord- und Süd-abhange des Pietra Szemenik, am Nordabfalle der Tilva Nerganiczamare und Culmea Ratconie-(Murdila-Gegend) in Form eines Halbkreisesentspringenden Gräben führen ihr Wasser sämtlich dem südlich vonWeidental im Tale gelegenen Höhenpunkt 816 m zu. Bei diesem Punktevereinigt sich der Brebuler (Weidental heißt rumänisch Brebul), Gra-distye- und Szemenikbach und das Wasser, den Namen Temes an-nehmend, verfolgt als Temesfluß seinen Weg, in engem Felsenbett dieSchichten verquerend und noch durch das Wasser zahlreicher Gräbenbereichert, nach Ost und dann gegen Südost bis Teregova. Bei dieserGemeinde schwenkt der Fluß knieförmig nach Nord und, sein Bettwieder nur in die kristallinen Schiefer einschneidend, verläßt er beiÖszadova unser Gebiet, indem er gegen Karänsebes hin eilt.
Die Nera entspringt aus der muldenförmigen, ovalen, Ratundagenannten Vertiefung, die an der Südseite des Höhenpunktes 1437 mdes Muntye Szemenik sich befindet. In dieser Vertiefung tritt eineganze Reihe von Quellen mit dem Wasser von +4° R zutage. Dasnördlich dieser Vertiefung, an der Südseite der Pietra Gozna befind-liche runde Quellbecken liefert sein Wasser dem Nerganiczabache, derbeim Dealu Flamundi von Osten her in die Nera mündet, währendvon Westen der Gosava mare und weiter südlich der Helisagu maredie Nera mit seinem Wasser vermehrt. Die Nera, in südlicher Rich-tung laufend, verläßt unser Gebiet zwischen dem Gracu Socilor undDazu, um dann im Süd en,bei Öborloveny, das Almästal zu erreichen.
Die Berzava entspringt am Muntye (Pietra Nedjei), am West-abfalle des durch Tilva Capuczinului und Prislopu rosu bezeichnetenWasserscheiderückens, dem Westabfalle des letzteren, nimmt ihrenLauf anfangs nach NW , wendet sich dann nach Nord und, die Berza-vicza sowie das Wasser der nördlich dieser folgenden Gräben in sichaufnehmend, verfolgt sie dann als Längstal in der Streichrichtung derSchichten ihren Lauf nach NNO. Nördlich von Ferenczfalva, jenseitsder Mündung des Izvoru mik, verläßt sie unser Gebiet und sodann,von der Mündung des Groposabaches an die westliche Richtung an-nehmend, verfolgt sie als sich hinschlängelndes Quertal ihren Weggegen Resiczabänya hin.