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25-26 (1906) Die Umgebung von Krassova und Teregova / geologisch aufgenommen von: Ludwig Roth v. Telegd, Dr. Franz Schafarzik, Koloman v. Adda und Johann Böckh. Die Erläuterungen verfasst von: Ludwig Roth v. Telegd
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folgen läßt und dessen durchschnittliche Breite nach Johann Bögkh 12*3 Km beträgt, sehen wir auf unserem Kartenblatte den Granitstockder Ponyäszka dargestellt.

Dieser beginnt im Süden an beiden Gehängen des Ponyäszka-tales, ebenfalls an der Grenze der oberen kristallinen Schiefergruppe,und setzt gegen Westen bis zur Poiana Szlatina, beziehungsweise bisan das rechte Gehänge des Ministales — innerhalb der mittlerenGruppe der kristallinen Schiefer — fort. Nach Norden oder, der Streich-richtung des Gebirges entsprechend, richtiger nach NO, läßt er sichinnerhalb der genannten Gruppe der kristallinen Schiefer bis zumHöhenpunkte (Gipfel) mit 1421 Meter des Muntye Szemenik verfolgen.Die Breite des zusammenhängenden Stockes beträgt auf diesem unse-rem Gebiete durchschnittlich 3*3 km; am Ponyäszkasattel (der Wasser-scheide zwischen Ponyäszka und Berzava) schrumpft die Breite desGranites auf 550 m zusammen, von wo er dann nach Westen hinnur in mehr zerstreuten kleineren, gegen Nord auch beträchtlicherenPartien an die Oberfläche gelangt.

Die Hauptmasse des Granites bildet das Wassergebiet des Po-nyäszka tales; in der Gegend des oberen Abschnittes dieses Tales(Puskäs mare — Cracu rosu) läßt er sich nur an den Abhängen kon-statieren (am Puskäs mare bis ca 950 m Seehöhe), so daß namentlichder östliche wasserscheidende Gneisrücken (Poiana cu foioflu 1144 m,Tilva eapi 1212 m) sich beträchtlich über die Granitregion erhebt.

Den Ponyäszka-Granitstock setzen vornehmlich zwei Granittypenzusammen, u. z. der Biotitgranit oder Granitit mit weißem Feldspatund der Muscovitbiotitgranit oder der eigentliche Granit mit rotemFeldspat. Diesen Haupttypen gesellt sich noch als dritter Typus Mus-covitgranit dazu, der entweder grobkörniger Pegmatit oder die fein-körnige, Muscovit immer reichlich genug, an mehreren Orten auch kleineGranaten enthaltende Abänderung ist. Außerdem tritt ganz unterge-ordnet noch ein vierter, weiter unten zu erwähnender Typus auf.

Der Granitit ist hauptsächlich an der rechten Seite des Ponyäszka-tales verbreitet, an der linken Tallehne finden wir fast ausnahmlosden eigentlichen Granit. Der Pegmatit durchsetzt in 1 cm—2*5 m mäch-tigen Gängen sowohl den Granitit, wie auch den eigentlichen Granit.

Namentlich Pegmatit ist der ständige Begleiter des Granitites,der feinkörnige Muscovitgranit findet sich in Form schmaler Dykesauch im Gneis. Der Granitit ist häufig verwittert, der eigentliche Gra-

1 Jelentes a m. kir. Földt.. intezet 1881. evi müködeseröl, (Amtlicher Berichtüb. d. Wirksamkeit d. kgl. tmg. Geolog. Anst. i. J. 1881), p. 18.