Reich in den obersten Teufen wurde er beinahe vollkommenunbauwürdig bis nahe oberhalb 6. Gezeugstrecke, in und unterwelcher jetzt ein bedeutendes Erzmittel sich angelegt hat. An undfür sich kann, wie ich im Eingänge bemerkt habe, nicht der min-deste, haltbare Grund angegeben werden, weshalb das, was in10 und 20 Leichter Teufe stattfindet, nicht ganz ebensogut in200 und 300 Lachter Teufe sich wiederholen sollte, sobald diemaaßgebenden Verhältnisse dieselben sind.
Von der entscheidendsten Wichtigkeit wird es darum sein,die Existenz neuer edler Zonen nachzuweisen, welche mit den bis-herigen Tiefbauen noch nicht erreicht sein können und daher denTiefsten der Schächte noch vorliegen müssen.
Wenn ich in der beiliegenden Zeichnung das Vorhandenseineines solchen, muthniaasilichen Trümerzngcs unterhalb der jetzigenHaupttiefstcn von Beschert Glück angedeutet habe, so beruht diesnicht auf einer unbestimmten, vagen Hoffnung. Mehrfache An-zeichen scheinen vielmehr dafür zu sprechen, daß ein solcher wirk-lich vorhanden sei. Es ist eine merkwürdige Erfahrung, daß derSilbergchalt in den Erzen des Leander Stehenden aus Mvrdgrubein den Bauen in Nord vom Mendenschachke immer wesentlichhöher gefunden worden ist als in Süd, und wenn dieses Ver-halten bei dem neuen Betriebe der Oertcr in Gezeugstreckenicht so beobachtet worden sein sollte, so erscheint dies ganz natür-lich, sobald man erwägt, baß die Krcnzlinic des gedachten Ganges mit einem sehr flach in Nord-West fallenden Trümcrzuge untereinem Winkel von vielleicht kaum 5" in Nord Anschießen muß.
Wie kommt es ferner, daß die Gänge bei Junge Mord-grube, die man bis jetzt nur wenig unter der Johanngcorgen-stollnsohle kennt, einen, im Verhältniß zn den Nachbargängenausfallend hohen Silbergehalt zeigen? Was endlich ist die Ursachegewesen, daß man in den alten, oberen Banen auf Kröner einenSilbergehalt und selbst eigentliche, edle Erze gehabt hat, wovonin den unteren Teufen keine Spur angetroffen wird? Selbst der