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Verein zum Aufsuchen und Gewinnen von Steinkohlen bei Mosbach am Odenwalde : Prospect / [August von Althaus]
Entstehung
Seite
7
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Versuche unter dem bunten Sandsteine angeselzt und dieKohlen bei 650 Schuh Tiefe erreicht worden, so dass, wenndie Umstände wie bei Forbach wären, die Steinkohlen inder Schwäbischen Mulde bei 1250 Schuh Tiefe gefundenwerden müssten. Es ist zwar der Fall denkbar, dass dasKohlengebirge in der Tiefe durch frühere Catastrophen ge-hoben und stellenweise von dem dasselbe sonst bedeckendenSandstein und den Arkosen entblössl und übergreifend vondem bunten Sandsteine überlagert sei und also die Tiefe, biszu der die Bohrlöcher niedergehen müssen, eine bei weitemgeringere ist, wahrscheinlich ist es jedoch, dass der bunteSandstein und die Glieder der Kohlenformation wie dasSteinsalz, je mehr sie sich dem Tiefsten der Mulde nähern,an Mächtigkeit zunehmen, so dass die Tiefe des Bohrlochsbis auf die Kohlen je nach der Eocalität 1800 bis 2000 Schuhbetragen kann.

Die grosse Tiefe darf nicht erschrecken, sind doch inEngland Schächte auf Steinkohlen, die eben so lief nieder-gehen, auf Steinsalz bei Mendorf 2150, an der Porta West-phalica 2416 Schuh gebohrt worden. Bei dem jetzigenZustande des Bohrwesens, wo bei der Weite der BohrlöcherBrüche kaum mehr zu fürchten sind, sollte diese in Zeit von2 bis 2 1 / 2 Jahren und ebenso schnell als früher auf 500Schuh Tiefe, zu erreichen sein.

Auch in Betreff des Abbaus der Kohlen darf diese Tiefenicht erschrecken, da bei der Vervollkommnung des Maschinen-wesens die Tiefe nicht mehr wie früher in Betracht kommt,und die horizontale ungestörte Lagerung unseres buntenSandsteins dafür spricht, dass nur mässige Wasserzuflüssein der Tiefe sein werden.

Wo müssen Bohrversuohe am Odeuwalde angesetzfwerden ?

An und in diesem Gebirge wurden bis jetzt keiue Ge-steine der Kohlenformation gefunden aus dem einfachen