49 ® fDisputaito XXX, Cap.Il.
die Vasallen sonfi freye Hand haben ,' in diesem Fall gebrauchen könne , geschloffen Werden Witt , ingebundener , als die beschwer lichflen Longobardis eben
Lehen selbflen waren , angesehen bereits oben gedachtWorden, daß in diesen das jus protimifeos in feudo novokeinen blossen Alitbelehnten zukomme, z.ugeschwei-gen , daß man nöthig haben solte, dasjenige ,wasdie gemeine und besondere Lehn -Rechte einem Va-sallen zu legen , erst durch einen Revers wider denandern zu verwahren, vielmehr , wenn solches ir-
rer Erwegung , daß eines theils die beneficia ^pum contra Principem latiffme zu interpretiren,dahero obangezogenes Privilegium Ferdinandeauch auff die Auffhebung des Vorkauffs • Rech** ^desto mehr zu ziehen, weil, wenn dieses statt jesolte, als ob hiedmeh das gegebene Recht ^ r J r jy ( ,alienation wieder aufgehoben würde, es das AI
anuem <,» um ivtiuieu, 'uwimein , ivam fouues u- hen gewinnet, andern theils der Lehn- Herr vtJJgend in dergleichen Fallen geschehen , selbiges pro privilegii Ferdinandini in die alienation des jstve superflua zu achten ist, So halten wir dafür , daß W- gewilliget , quo casu , ß dominus con ( en ' !t t J,des von Uchtritz , als Afttbelehnten , nachgelaffe- nationi , jus protimifeos ceffat. Schrad. traft-j e ^nen Kindern, in dem veräußerten Lehn-Gut h, weder P. 8- c. 4. n. 29. ibique allegati: Hartm-^das jas protimifeos , noch aber retraäus auff einige storis l. 2. qu. 12. ». 51. Und einige Rechts-Weife zukommen möge : von Rechtswegen. lehrte , daß insonderheit in dem Fall , da per
§. 20. Non tantum vero jus protimifeos tum & fic etiam per privilegium die Freyheit >agnatis & simukanee investitis de jure commu- Lehn ohne des Lehns-Herrn Consens zu veraUß ^ni conceditur, sed etiam domino feudi, obfa- nachgelaffen, dasjus protimifeos nicht stattfinde'vorem consolidationis , & quia aequum est, behaupten pflegen. Schrad. de feudis P. 8 * c - 3 'jj'rem ad eum potius redire , a quo profecta est, Ferner der Aiitbelehnte, welcher sonst dem E? .& quiapartem dominii habet, quam ad alium Herrn ratione des Vorkauffs zu praferiren, r--,,2- feud. 9. §.porro. Dn. Hornius in Jurispr.feuda- 9. §. Donare, ibi: vel redimendo potior &(• ■li c. 20. §. 10. Schrader. de feud. lib. 8 - t- 3. Cum senbec. P. 2. £<>«/73. m. 43. Schrader d. I. (•vero hac de re nihil conceptis verbis cautum 29. Richter Decis 76. n. 98. nicht nur initesit in jure feudali Lusatico , quaestio oritur, an nation consentiret , sondern auch nach Inhalt dt : J,
jus protimifeos in Lufatia superiori quoque cuments sub O. demKauffer alle seine Jura und
concessum sit Domino feudi? Qood afiirman- auch sein Vorkauffs - Recht abgetretten, und das.dumeenfeo, & cumhaec quaestio aJCtis Witte- gleichen ceßon geschehen könne, der analogi* Jbergensibus in relponfo quodam , quod Dn. entgegen zu seyn scheinet , cum in dubio om sle l^Hornius inappend. 2.». 16. Jurisprudentia feudal, ceffibile praesumatur, si ad haeredes prsf er ^adducit, clare & perspicue sit decisa, loco ra- transitorium est. Btünnsm. de ceff. aä. ^qu^tionum decidendi illud hic adducere placet, A cet jus protimifeos agnatis competens o» )*licet de Lufatia inferiori tantum loquatur, ra- sanguinis cedi non possit, Dn.Stryck.<^#j ttiones decidendi tamen aeque ad Lusatiam fupe- ab intest. D. (t.c.i.n. 10. aliud tamen esse vi“ ^riorem applicari possunt, uti ipse contextus do- in jure protimifeos ex simultanea investitus®^cebit. Est autem responsum sequens: sic ex conventione competente, arg. eoruiu>"^
Haben der Durchl. Fürstin Hochfürstl. Durchl. habet Rofenthal. c. 9. conci. 92.n. 6. ^in aufgetragener Vormundschaft Dero unmündigen Alitbelehnten Söhne verbanden, welche non 0 I mH errn Sohns Vc. auff erlangte Nachricht , daß te faäo Patris des juris protimifeos ^retraft^ ^der von N. zu W- dieses fein in dem N. N.ge- derer meisten Rechts-Lehrer AEeynung steh bei*legenes Gut zu veralieniren gemeines, selbiges , weil können. Rofenthal. c. 9. concl. 8 8• Struv. Sp öes einem Cammer - Gute nahe gelegen , und zu solchen J.F.c.fy.apb. 22. Endlich das jus protimif e ° s JJehemals gehöret, zu erkaufen ,< undfich dißfals des priediäum nach geschlossenen u. vollkommenen ^demLehns Herrn zustehenden Vorkauffs Recht zuge- keine statt findet, Dn. Stryk Exam. J- feud• c ‘brauchen, diese gnädigste refiltttion auch dem von L. qu.o,. Dennoch aber und dieweil dem Lehn H els " g-alsSie, daß dieser mit dem von S. in Kauf - Handel jus protimifeos und retraäus unstreitig zuß e ' ,e In-begriffen, in Erfahrung bracht, notificiren, undwi- ches auch nicht darinnen, daß in denen Lehn-
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ten die alienatio feudi fine domini consensu tt } ,schoben kan, sondern vielmehr in dominio »tf^quod inomnifeudo, etiam improprio , penesdoiV ^remanet , & favore consolidationis gegründet > .l.s.C.debon.emphyt. 2. /. 9. §. Donare. p,P. 4. Cons'yy.n, 41. Carpz. P. 2. Conft- 3 l ' f f
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der die vorhabende Handlung bey der Ober - Amts-Regierung des N. N. durch den Cammer Procuratornprotestiren, so wohl Inhibition an Kauf er und Ver-käufer auswüreken lasen ; Nachdem aber die Con-trahenten, als ob vor erhaltener notification und In-hibition der contraä mit des Aiitbelbenten consens . , „, v . lD _ r .._ r _.
bereits geschloffen gewesen, und mittelst der tradition 67. Also bey dieser Bewandtnis, wenn von dost 1gxntzlich vollzogen worden, verwenden, obgedach- feudi communi , in so weit, daß dertes Vorzug- Recht auch aus unterschiedenen vorge- des Lehn- Herrn consens das Lehn < vertufet , jschützten Ursachen nicht einräumen wollen, Will der abgewichen worden, hieraus , daß auch df u M'Herr, ob in gegenwärtigen Fall das demLehns- naturalia geändert, oder gar die essentiales* spy
Herrn sonst zustehende jus protimifeos 6s? retraäus hoben , also auch das jus protimifeos fS retr a f ^,stattfinde, und durch rechtliche Ausführung zu er- mino competens , oder gar das dominium d> re ^
halten, des Rechtens berichtet seyn. Wenn nun gleich aus welchen jenes herrühret, dem Lehn -nach Inhalt des Privilegii Ferdinande und des Ober- zogen worden , keines wegen folget : Fe ud ?Amts instruäion ein Vasall indem N.N. fein Lehn- impropria, exceptis illis, quorum ’ ntU V el id ö *Guth, so fern es nicht auff dem Fallstehet, an einen propria dicuntur, communem naturaMInnlandischen ohne des Lehns- Herrn consens zu ver- rum retinent, nec alia naturalia, .^jk»
alieniren berechtiget, unddahero, daß in dergleichen essentialia, quibus finefeudum concip 10casu, da die alienation absque Domini consensu ge- sublata censentur. Rofenthal. de feudisschebenkansterLehn-HerrsichseinesVorkaujfs-Recht 54.Schrader.P. i.c. 4. infin. Struv. fy nU J' j, i>