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3) Erste Nachricht von der Tabak-Pflanze inDeutschland .
Die Kunde von dem Wunderkraut der neuen Welt ge-langte schon im Jahre 1565 nach Deutschland. AdolphOcco, Stadtphysicus in Augsburg , der bekannte Verfasserder ?liarmaoopoea ^uKustana, derselbe, welcher die Rha-barber zuerst in Ruf gebracht hat, erhielt von einem Freundein Frankreich getrocknete Tabakblätter. Da er sie nichtkannte, sendete er sie an Johann Funk, Arzt in Mem-mingen, dem sie aber ebenfalls neu waren, und dieser schicktesie daher an den berühmten Botaniker Conrad Geßner in Zürich . Auch diesem waren sie unbekannt, doch vermu-thete er, es möchte Tabak sein, und er stellte mit denselbeneinige Versuche an. Bei weiteren Erkundigungen erhielt ervon Benedict Aretius in Bern eine Abbildung der Ta-bakpflanze, die dieser bereits in seinem Garten gezogen hatte,und so überzeugte er sich, daß jenes Kraut Tabak sei ').
>) Lpistolarum mekieinalinm 60 n raki 6 esne ri, kbllosoplü etIleciiei ligurini labe! III, mino primum per O a sparn inVVolpkinm in luoein kati. Luriei 1577. 4. p. 98. 6 . öoann!kunekio Uekieo. 1565. kiovemdr. die 5.
koiium e Kallis ^.NKiistam trausinissum plane novum iniliikuit, quamodreni Kustari volui. lilieo cutem maxnain acri-moniam senk terlii xrsäus, quae plurimum saiivae aqnnsaeslicit, ut es kers, quse sumpta pnrxant a<l»as, I.aureala, IIi; me-ines, et Iiu^us moki. kau!» post vertiginem sensi, eni »Iio<i»Innon sum valäe obnoxins; et postriäie cum rursus maixlerem,sinAuitum et vertiKiuem rursus: quare os adlui, et eoekleareaceti sarpsi, ita äiscussa est vertigo. tzuiclipiiil est, veneno rarereno» puto: in oane experier, si piusculiini kaderem; keä foliuminleKinm iuvitus kiscerpo.