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Hinge wunderte, mit der einige des bloßen Vergnügens wegen,andere aus Sorgfalt für die Erhaltung ihrer Gesundheit, denübelriechenden Dampf aus thönernen Gefäßen cinsogen unddurch Mund und Nase ausblicßen.
Der sonderbare Gebrauch reizte zur Nachahmung, wie esmit Dingen zu geschehen pflegt, die neu sind und großesAufsehen machen. Es fanden sich bald Seeleute, Lfficiereund Hofleute, die an ihm großes Wohlgefallen fanden. Mancheließen sich auch durch den Glauben an seine wohlthätigenWirkungen für die Gesundheit dazu verleiten. Zur Verbrei-tung des Tabakrauchens trug besonders Sir Walther Ma-le igh bei, der ihm leidenschaftlich ergeben war '). Manerzählt, daß ihn einer seiner Diener, der ihn schmauchend fand,mit einer Kanne Ale begoß, in der Meinung, sein Herr seiin Brand gerathen. Selbst am Tage seiner Hinrichtung imJahre 1618 , rauchte der alte Seemann im Tower Morgensgemüthlich seine Pfeife, ehe er das Blutgerüst bestieg.
Das Rauchen machte in London reißende Fortschritte.Die Raucher versammelten sich in Wein- und Bierhäusernund es entstanden bald Tabagien. Der Tabak, der anfäng-lich sehr selten und theuer war, wurde schnell ein wichtigerHandels-Artikel, den man von Cuba und Trinidad , sowie vonanderen Spanischen Niederlassungen Westindiens bezog. DasWahrzeichen der Tabak-Laden wurde die hölzerne Figur einesrauchenden Negers mit einer Rolle Tabak an der Seite,welches man schon zu den Zeiten der Königin Elisabethin London sah und das bald vor allen Tabak-Buden Europa's
') I.if« ok Sir VVsitker ksieixk katrik krsser 'Imitier, kiim-blirxk 1833.