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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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über das Tabakrauchen entrüstet, daß er im Jahr >603 einelateinische Schrift, unter dem Namen Nisoespnu« ') (Rauch-hasser) herausgab, worin er seinen Zorn über dasselbe aus-sprach und zu beweisen suchte, daß das Tabakrauchen daswahrhafte Wild der Hölle darstelle und zur Hölle führe. Merk-würdig ist die Art, wie der König gegen dasselbe argumen-tirt. Erstlich, sagt er, ist es ein Rauch, und das sind alleEitelkeiten der Welt. Zweitens ergötzt es die, welche es trei-ben, gleich andern Lüsten, welche den Menschen unfähig machen,ihnen zu entsagen. Drittens macht eS trunken und toll imKopfe, so thun es auch die Eitelkeiten der Welt. Viertens,wer raucht, der sagt, er könne es nicht lassen, er sei wie behext,gerade so ist es mit allen weltlichen Lüsten. Fünftens, dasTabakrauchen ist der Hölle gleich in seinem Wesen, denn esist ein stinkendes ekelhaftes Ding. Der König schließt mitfolgender Ermahnung an das Englische Volk: „Wenn endlich,„o Bürger, noch Scham in euch ist, so gebt jenen heillosen„Gebrauch auf, der in Schande entsprungen, aus Irrthum„aufgenommen, durch Thorheit verbreitet ist, durch den Gottes„Zorn gereizt, des Körpers Gesundheit zerstört, das Haus-wesen zerrüttet, das Volk im Vaterland herabgewürdigt und„auswärts verächtlich gemacht wird; einen Gebrauch, der unan-genehm der Nase, dem Gehirn nachtheilig, den Lungen ver-

>) Uisoeapmis sen cke sbiim, 1'abncl l-iisu» regln«. I.oii6in1 1603.coimter dlsst to Tobacco. Auch in seinen Oper. l-oncklni 1619. kol.x. 189. Mtregeoti 1644. I.onäini 1672. 4 enthalten. In derVorrede sagt der König : Lt cum meoguckiolo nidil »Ilibi gentinmsit corrugtius cerebro die rnbacoi usus, gnl spnö oo« mvnlnit,sb8ur6um innrem «erixtnuiculn dsc per8tringere non xutnvl ndokio meo alienum.