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Thon oder Stein, in die sie zwei bis drei Handvoll Tabakstopfen und ohne abzusetzen ausrauchen. Das Rohr ist auSeinem Schilfhalm gebildet. Die Neger, welche bei den Eu-ropäern leben, rauchen Brasilianischen Tabak, doch wirdanch Tabak gebaut, der aber sehr stark und übelriechendist. An den Versammlungsorten, Kalbes genannt, wird be-ständig geraucht. Im Lande der Ashantis führen die Vor-nehmen nach Bowdich goldene Pfeifen, während die Armenthönerne haben, wie auch der Capitän Winniett, der Wice-Gouverneur von Cap Eoast-Eastle, bei seinem im Jahr 1848in Kumasi , der Hauptstadt des Königs von Ashanti, ge-machten Besuche wahrnahm. Tabak wird im Lande der As-hanti, in Inta und Dagoumba gebaut und führt den NamenToah. Man trocknet die Blätter in der Sonne und zerreibtsie zwischen den Händen. Die Ashanti schnupfen auch stark,und setzen dem Schnupftabak Salmiak zu.
In den Ländern an der Westküste endlich, vom Cap LopezGonzalvo bis zum Cap Negro, in Loango , Congo, Bamba,Angola oder Dongo und Benguela , die auch als Unterguineaaufgeführt werden, ist das Tabakrauchen ebenfalls üblich,und zwar seit geraumer Zeit. Braun >), der im Jahr 1611Congo besuchte, sah schon damals die dortigen Neger, Mosi-congos, Männer und Frauen, nach der Arbeit, in ihren Hüt-ten Tabak rauchen, den sie Macap nannten. Zucchelli,der sich im Jahr 1696 als Missionär in Congo aufhielt,führt an, daß der König vorzüglich darin sein Vergnügenfinde, mit seinen Hofleuten Tabak zu rauchen und sich durchPalmwein zu berauschen. Tuckey sah bei seiner Fahrt aufdem Zaire , daß die an den Ufern wohnenden Neger, welche
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