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rauchen fast beständig, selbst auf dem Pferde sitzend, wobeiein nebenher gehender Diener das mit einem langen Rohrversehene Galyvun tragt. Gleich nach der Mahlzeit wirdgeraucht und Kaffee präsentirt. Die gewöhnliche Abend-Unterhaltung in den Gesellschaften besteht in Rauchen, Kaffee-,Thee- oder Sorbet-Trinken, wobei eine strenge Etikette beob-achtet wird. Kein Niederer greift zum Galyoun, bevor nichtdie Höheren das ihrige angezündet haben. Am PersischenHof ist ein angesehener Beamter angestellt, welcher dem Schachdie Pfeife überreicht. Selbst in den Schulen trifft man dieLehrer und Schüler rauchend an. Auch den Frauen in denHarems gewährt das Tabakrauchen den gewöhnlichen Zeit-vertreib i). Während des Ramadan, an dem die Perser, so-wohl die Sunniten als Schiiten, von Sonnen-Aufgang bisSonnen-Untergang ein strenges Fasten beobachten, pflegensie nur in der Nacht Tabak zu rauchen.
Tabak, Tumbaki und Tombak! genannt, wird vielfältigin Persien gebaut. Der beste, ein sehr feines Aroma ver-breitende Tabak, mit grünlich-weißer Blüthe, wächst in We-naru und Sergan in der Provinz Fars , fünf Meilen von
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