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in ihren Betelbüchsen bei sich, oder was noch häufiger ist,in dem Daptar, einem Tuche, welches sie in Form einesTurbans um den Kopf winden. Tabak wird auch durch dieChinesen importirt, der aber stärker ist als der im Lande ge-baute. Das Tabakrauchen ist ferner sehr im Gebrauch aufder benachbarten Znsel Banka, besonders bei den in denZinngruben arbeitenden Chinesen, und ebenso auf den InselnNias , Batu, Nassau u. a.
Zu den leidenschaftlichsten Tabakrauchern gehören dieim Inneren Sumatra's auf den hohen Gebirgsketten, so-wie an der Westküste nördlich von Achin wohnenden, durchihren Cannibalismus berüchtigten Battas. Die Batta-Länderbegreifen mehrere Distrikte in sich, Padambola, Mandeeling,Tobah, Selindong und Singell. Auf den kalten Berghöhen,4 bis 6000 Fuß über dem Meere gedeihen der Betelpfefferund die Areka-Palme nicht mehr, weßhalb das Betelkauenselten ist. Hier vertritt das Tabakrauchen seine Stelle, wieaus den Nachrichten des Dr. Iunghuhn erhellet, welcherneuerlichst die Batta-Länder bereist hat. Um die Kampognsoder Dörfer findet man überall zwischen den Reis- undWelschkorn-Feldern auch kleine Pflanzungen von Tabak. DieBlätter werden an der Sonne getrocknet und dann grobzerschnitten. Solches grüne Heu, sagt Iunghuhn, dennviel besser schmeckt es nicht, schmaucht Jung und Alt, Nadjaund Gemeiner, in dem mittleren und nördlichen Theil derBatta-Länder, namentlich in Tobah und Selindong, vonfrüh bis in die Nacht. Dagegen ist das Tabakrauchen inden Gestade-Ländern und den südlichen Central-Provinzen,