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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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leidenschaftlich zugethan sind. Hieven hatte die Englische Ge-sandtschaft, welche unter dem Lord Macartney in denJahren 1792 und 93 Ehina durchreiste, Gelegenheit sich zuüberzeugen. Der Berichterstatter, Sir George Staunton ')äußert: die Gewohnheit Tabak zu rauchen herrscht in China wohl mehr als in irgend einem Lande der Welt, indem siesich auf beide Geschlechter bis auf das zarteste Alter erstreckt.Wir sahen zehnjährige und vielleicht noch jüngere Mädchen,welche aus den Häusern der Straße neugierig nach dem An-blicke der Fremden liefen, nie anders als mit langer Tabak-pfeife im Munde.

Pallas 2) sagt von seinem Besuche in Kiachta : „den hierHandel treibenden Chinesen ist der Rauchtabak noch viel un-entbehrlicher als der Thee. Sie können keine müßige Viertel-stunde zubringen, ohne die Pfeife in die Hand zu nehmen,und man sieht ste damit auch stets in den Straßen laufen.Da ihre Pfeifen nicht viel mehr als einen Fingerhut halten,so haben sie das Vergnügen, dieselben öfterer zu füllen undanzuzünden." Auch Adolph Erman der sich im Jahr>829 in Maitmatschien aufhielt, sah an allen Kreuzwegender sich durchschneidenden Straßen große gußeiserne Kohl-becken, von Bänken umgeben, um welche Chinesen gelagertwaren, welche Thee bereiteten und Tabak rauchten.

Jeder Chinese trägt einen, an der rechten Seite des Gür-tels Hangenden gestickten Beutel mit Tabak, einer kleinen

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Nriluin to tke kiniperor ok kkinu. I.onSon 1797.

2) Reise durch verschiedene Provinzen des Russischen Reichs. B. 3. S. l 31.') Berghaus Annalen der Erd- Völker - und Staatenkunde 1839.B. I. S. SS.