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DaS Tabakrauchen hat sich in Japan bis zur neuestenZeit bei allen Ständen erhalten, wie Thunberg'), Kru-senstern ?), Morrison, Golownin, von Siebold,Welcher, Marryat u. A., bei ihrem Aufenthalt in Nan-gasaki wahrzunehmen Gelegenheit hatten. Die Japaner, so-wohl Männer als Frauen, rauchen fast den ganzen Tagüber, wobei sie Thee trinken. Die Tabakpfeifen sind kleinund das etwas über einen Fuß lange Rohr besteht auslackirtem Bambus. Der Kopf und das Mundstück sind vonKupfer. Der Kopf ist so klein, daß er nicht einen Finger-hut voll Tabak faßt. Der sehr fein geschnittene Tabak wirdmit den Fingern zusammengedreht eingestopft. Eine solchePfeife wird schnell ausgeraucht, dann ausgeklopft und vonNeuem gefüllt. Der Rauch wird sowohl durch den Mundals die Nase ausgeblasen. Bei Besuchen der Bornehmenwird vor jeden Gast sogleich eine lackirte Dose mit Pfeifenund Tabak gesetzt. Geringe Leute führen stets Pfeife undTabak bei sich. Die in einem Futteral befindliche Pfeifewird auf der rechten Seite in den Gürtel gesteckt. Derkleine aus Seidenzeug mit eingewebten Blumen von Silberoder Gold verfertigte Tabakbeutel hangt mittelst einer seidnenSchnur am Gürtel. Aus Tafel XV. erblickt man die ausMarryat's Reise entnommene Abbildung eines Japanischen Soldaten mit seiner kleinen Pfeife.