28 l
versäumte er nicht unter sie Pfeifen und Tabak auszutheilen,um sie günstig zu stimmen. Nach Dieffenbach >) bringendie Neu-Seeländer jetzt einen großen Theil des Lebens mitRauchen zu, und sie tragen die Pfeife meist in einem SchlitzdeS Ohrs bei sich.
Zn Neu-Süd-Wales auf Neu-Holland ist das Tabakrau-chen seit der Einführung der Eolonisation längst sehr verbreitetund viel Tabak wird um Sidney-Town gebaut. Selbst dierohen Eingebornen, sowohl Männer als Frauen, welche mitden Eolonisten im Verkehr stehen, lieben den Tabak sehr,und lassen sich willig gegen ein Srück Tabak einen oder meh-rere ihrer schönen Zähne ausziehen.
Der Russische Capitän Lutke^), welcher im Jahr 1829die kleine Insel Fais, eine der Carolinischen Inseln (unterdem 11. Gr. nördl. Breite und dem 144. Gr. östl. Längevon Greenwich ) besuchte, berichtet, daß fast alle Einwohnersogleich Tabak verlangten, den sie mit großen Wohlgefallenrauchten. Auch auf der Insel-Gruppe Mogmog, wo ein Iahr-' hundert vorher der Pater Eantooa eine Mission gegründethatte, und im Jahr 1731 als Märtyrer gestorben war, be-gehrten die Bewohner mit Ungestüm Tamakho.
Die Einwohner Neu-Seelands bedienen sich ferner nachGeorge Bennet^)auch einiger Substanzen als Kaumittel.Die eine Substanz, welche Mimiha genannt wird, ist bitumi-nöser Art. Sie ist schwarz, hart und spröde, wird aber durch
i) '^rsvels tu Kev-2ek»IaniI. I^onäiv 1843. Vol. 2. p. 20.
Vo^s^e sutour äu nwnOe. 1'. 2. p. 309.
') rde Imiickoii Ueäicst Lsrette 30. 3>m>r t83l.