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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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keine Zuckungen in den Muskeln des Unterschenkels und Fußeshervor, wohl aber Neizung unterhalb der befeuchteten Stelle.Bei der Neizung des Nerven oberhalb der befeuchteten Stelleschien das Thier Schmerz zu empfinden.

Um 10 Uhr 43 Minuten wurde der iXorvus meclianu»des linken Worderfußes entblößt, und um 10 Uhr öl MinutenNicotin applicirt. Der Nerv, der dicker als der benetzte Schen-kel-Nerv war, widerstand dem Einflüsse des Giftes langer.Erst um 10 Uhr 59 Minuten war er getödtet. Auch hierschien es, als ob das Thier bei der Application des GificSSchmerz empfand. Zweifelhaft war es jedoch, ob dabei nichtauch einige leichte Eontractionen in den Beugern der Zeheneintraten.

Um l 1 Uhr 4 Minuten wurde dem Thier etwas Nicotinmit einem Pinsel auf die äußere Nase gestrichen, worauf esheftig schrie. Es legte den Kopf auf die Seite, schien etwasbetäubt, athmete aber regelmäßig, 32mal in der Minute.

Um 11 Uhr 12 Minuten wurden dem Kaninchen dreikleine Tropfen Nicotins in die Nasenlöcher geträufelt, woraufes den Kopf senkte, die Augen schloß und nach 45 Sekundenin heftige Eonvulsionen verfiel. Als diese aufgehört hatten,erregte Berührung des Thiers keine Nester-Erscheinungen,der Kopf blieb gesenkt, und die Augen waren halb geschloffen.Am 11 Uhr 15 Minuten traten nochmals Eonvulsionen ein.Nach deren Aufhören befand sich das Thier in einem apa-thischen soporösen Zustande. Das Athmen war beschleunigt.78 Athemzüge in der Minute. Der Herzschlag war schwerzu fühlen und zu hören. Man zählte gegen >00 Pulse inder Minute.

Um 11 Uhr 34 Minuten wurden dem betäubten Thiernoch 4 Tropfen Nicotins ins Maul gebracht, worauf sich