Lias Beta.
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Ueber den Oelschiefern, Pentacrinitenbänken und gefleckten Mergel-kalken, die sich in verschiedenen Gegenden etwas verschieden vertheilen,folgen nun plötzlich petrefactenarme Schiefcrlctten, die in eckige Bruchstückezerfallen und an Verwitterungsgehängen fchüttige Halden bilden. Siesind wohl 80'—100' und darüber mächtig, erheben sich Plötzlich mitbauchigen Hügeln, über die der Weg zum mittlern Lias führt, dessenreichere Fundstätten sogleich folgen. Die Farbe der ganzen Abtheilungbleibt noch sehr dunkel, was meist allein schon zur Unterscheidung vonLias y hinreicht. Wenige Schichten sind durch lange wasserleere Schluchten,durch Bach- und Flußrinnen so vortrefflich aufgeschloffen als diese, unddoch findet man in den untern zwei Dritttheilen fast nichts von einst lebendenWesen, alles Lebendige scheint eine Zeit lang gefehlt zu haben. Hie undda liegt einmal ein dicker Belemnit mit fasrigem Mergel überzogen, deran Dutenkalke erinnert. Seine Scheiden sind noch kurz, wie die Erst-linge dieser Formation pag. 72. Am Altenberge zu Großelfingcn beiHcchingen findet man gleich unten die Terebratula Turneri in großerMenge, aber solche Stellen gehörten bis jetzt zu den Ausnahmen. Mer-geliger Thoneisenstein, mit blättriger Blende durchzogen, hat sich in vielenkleinen Geoden ausgeschieden, welche denen gewisser Schiefcrthone derSteinkohlenformation gleichen. Auch dürfte sich der Ammonites TurneriHinabziehen, obgleich hierüber aus mehreren Gründen schwer Sicherheitzu erreichen ist. Denn den wichtigsten Orientirungspunkt bildet im obernDrittel eine zuweilen mehrere Fuß mächtige Ablagerung, der
Beta kalk, dunkelfarbige, nicht sonderlich harte Steinbänke, welcheuns lebhaft an den freilich viel lichtern Marston-stone von Marstone-Magna unweit Jlchester (Sommerset-Shire) mit Amm. planicosta Sw.Miu. Conch. tab. 73. erinnern. Aber diese Kalkbänke sind nicht überall:im Lande der Hohenzollern findet man sie bei Balingen, Hechingen , Ofter-dingen am schönsten entwickelt, je näher wir aber dem Lande der Hohen-