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Die Entdeckung der Nilquellen : Habilitationsvortrag gehalten an der zürch. Hochschule und dem eidg. Polytechnikum in Zürich, am 23. Juni 1866 / von Dr. J.J. Egli
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Egli, die Entdeckung der Nilquellen.

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neunjährigen Gefahren und Schwierigkeiten hatten 4 ,wie sie erzählen, die beiden Franzosen 1 , GebrüderAntoine lind Arnaud d'Abbadie endlich das Glück, am19. Januar 1846 ,die französische Flagge an derHauptquelle des wahren Nils aufzupflanzen 42 . Lindwar diess ein Zufluss des Sobat!

Unter dem Namen , Commission scienlifique interna-tionale pour ta recherche des sources du Nil et l'explorationdu Soudan kündete GrafEscayrac deLauture seinegrosse durch Said Pascha ausgerüstete Expedition an.Sie sollte direct zu den Nilquellen gehen und dortsich in zwei theilen: zum indischen Ozean und inden Sudan . Zwei Dampfer, zahlreiche Barken und38 Leiterwagen, 300 Mann Escorte, Lebensmittel auffünf Monate genügten nicht. Zu den zwei Kanonenverlangte der Nilquellenentdecker in spe vier StückHaubitzen, 500 Stück Shrepneils, 500 Kanonenkugeln,

*) Eigentlich französisirte Irländer, die schon 18 37 /j 9 in Abes-sinien gereist waren ( Bullet. de ta S. d. G. 2. ser. XI, pp. 200217). Der Nil entspringe so hörte Antoine dAbbadie schon1844 ( Bullet. de la S. d. G. 3. ser. III, p. 314) unter einemgrossen Baume. Die Quelle gelte bei den Eingebornen für heilig,arid sie opfern ihr jedes Jahr feierlich. Beiderseits von der Quelleerheben sich zwei bis zum Gipfel bewaldete Berge: Boschi undDosclti, Gegenüber den Angriffen auf die Glaubwürdigkeit Ant.dAbbadies (Beke, An Enquiry into M. Ant. dAbbadies journey toKajfa, 1851, vergl. Europa , 1861, Nr. 7) spricht nun seit Er-scheinen der .Gtoddsie dEthiopie 18 60 /63 ein Fachmann mitgrosser Anerkennung von seinen Reisen und Arbeiten (P et er-mann, Geogr. Mittheilungen , 1864, p. 117).

2 ) Compt. Rend. XXV, p. 485 und XXIX, p. 657. Vergl. auchBullet, de la S. d. G. 3. ser. VIII, pp. 9497 und die Carte ib.XII, p. 233