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halb an Fridli Gyslings Ländibach. Item ein Tagwen, genannt Ländi-bach, stoßt an Blaarers Ländibach und an die Meyerhofgüter. Item einhalb Tagwen, auch im Ländibach, zwischen Heini Josen und des MüllersLändibach. Item zwen Tagwen, im Ländibach, zwischen Blaarers Ländi-bach und Fridli Gyslings Ländibach und den Meyer Gütern. Item einBarnilgarten im Dorf, ist ein halb Tagwen, stoßt zu zwei Seiten an dieStraß. Item ein Baumgarten, die Oberpünt, stoßt an Blaarers Auund oben an den Weg, der in das Schloß gaht. Item zwen Tagwenim Geißacher, stoßt und liegt an Rütigütern. Item ein halb Tagwenim Ettenbol, stoßt an der Mülleren Gitter in der Harlachen und anEttenhuser Güter.
An Holz: Drei Jucharten im obern Bächli, stoßen an den Weg,an die Gemeind und unten an den Kempterbach. Item ein Juchart imTobel, stoßt an den Kempterbach, an der Mülleren Güter und an dasOberbüchli. Item ein Juchart Holz im Buchgründel, stoßt an JakobEmmerspergers Buchgründel und an Rütigüter. — Der gemeldt Hofhat auch Gerechtigkeit in des Kelnhoss Hölzern, allweg zwei Jahr undjedes besonder zwo Tannen und anr dritten Jahr drei Tannen ze houwen,die nit by dem besten noch bösesten, sonders ungefährlich, für welicheHolzgerechtigkeit die Künzli jährlich dem Gottshus Einsidlen ein MnttKernen zu geben schuldig. — Dieser Hof soll auch Gerechtigkeit habenin Holz, Feld, Wnnn, Weid, auch Wasser, Wasserrecht, Steg und Wegwie andere Höf und Güter zu Kempten gelegen, Alles lut des Urbars,darin söliche Güter glychergestalt geschrieben stahnd. —
Und leihent hiemit für uns und das bemeldt Kloster den gedachtenKünzlinen obgeschriebnen Hos und Güter mit aller Wyte, Frygheit, Recht,Gerechtigkeit, Grund, Ehehaste und Zugehörd, also daß sie sölichs Allesin Handlehenwys und nach Handlehensrecht, auch mit nachgemeldtenPunkten und Artikeln innehaben, nutzen und nießen, nämlich, daß sieMiseren Amtlüten zu Rüti alle Jahr, jährlich und ein jedes Jahr be-sonders, sammethaft und nnzertheilt auf Sanct Martinstag davon zurechtem Zins zu ihren sicheren Handen und Gewalt usrichten und gebensollen 16 Mütt Kernen, 6 Malter Haber, alles gnts, snber, wohlbereits Kernen und Habers, Rapperschwylermäß und Kaufmannsgut;daM 2 Pfund Gelds, unser Stadt Zürich Münz und Währung;6 Fastnachthühuer und 300 Eier auf Ostern, Alles ohne unser unddes Klosters Rüti Kosten und Schaden. — Die gemeldten Künzli sollenauch des Hofs Behnsung mit aller Zugehörd in Dach und Gmach, des-glych die Güter mit Zünen, Gräben und allen andern nothdurftigenDingen in guten Ehren, nnwüstlich und unzergänglich halten und habenund vor Abgang verhüten, auch die ohn unseren Gunst, Müssen undWillen nit von einander zertheilen, veränderen, verliechen, vertuschen, ver-wechslen, versetzen, noch ihr Gerechtigkeit daran verkaufen und dheinHolz, Bmv, Hoüw noch Strouw darns verschenken ald verkoufen, sonder