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Sutergasse, in Kempten — die Gasse, wo der Schuster, alt sutor,wohnte.
Tasel, bei Kempten — ein ebenes, flaches Grundstück.
Thalrain — ein Rain neben dem Thale .
Tobe lack er — ein Acker bei einem Tobel. '
Vogelherd, alt Vogelhard, bei Oberwetzikon — ein Wald, Hard, wodie Vögel sich gerne aufhielten.
Vogelfang, bei Kempten — ein Lieblingsort der Singvögel.
Waldacker, bei Unterwetzikon — ein Acker beim oder im Walde.
Wallenbach, bei Kempten — ein bisweilen überwallender, d. h. über-fließender Bach.
Wallhalde, später Warhalde, dato Sommerau genannt, bei Kempten — eine Halde am Wallenbach.
Wannenbühl, bei Obermedikon — ein Hügel mit einer wannen-sörmigen Vertiefung.
Wasberg, bei Obermedikon — ein Hügel oder Berg, der anstatt mitHolz mit Gras oder Wasen bewachsen war. 1320 lebte H. abdem Wasen.
Weid oder Weidli — ein Weidegebiet; daher Kalberweidli, Rinderweid,Kühweid, Roßweid.
Widum, Widmen, alt viäoino — Güter, welche Kirchen oder Klösternvergäbet, gewidmet worden sind.
Wühre, jenseits beim Floos — das durch einen künstlichen Dammvor dem Ueberschwemmen geschützte Land am User eines Gewässers.
Zeig — der dritte Theil der angebauten Gemeindeflur.
Zelgli, bei Kempten und Robenhausen — eine kleine Zelg.
Zihl oder Ziel, bei Robenhausen — die Gränze oder Marke der Ge-meinde.
Zihl - oder Zielacker, bei Robenhausen — der an der Gränze liegendeAcker.
Zinken, beim untern Emmetschloo — ein schmaler, zugespitzter StreifenLandes an einem größern Grundstücke.
23. Die bürgerlichen Geschlechter.
L.. Die frühern Geschlechter.
Taufnamen ums Jahr 1570:
Bänni, Bartli, Bartlime, Baschli, Bat, Bernet, Bernhard, BlästChristen, Fridli, Galli, Hans, Hänsi, Junghans, Chlihans, Kurzhans,Heini, Chliheini, Jaggli, Hansjaggli, Chlijaggli, Joggli, HansjoggstChlijoggli, Jörg, Hansjörg, Jos, Klaus, Marx, Stoffel, Toni, Thys,Uli, Chlinuli, Wernli, Wolfgang.