Vorrede.
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stets darnach richtete. Dann würden auch alle Privat-uhreu richtig gehen, und die Ordnung würde baldallgemein werden.
Ich bin nicht ganz ohne Hofnung, dass vielleichtder eine oder andere einsichtsvolle Landesherrdies befehlen wird. Die Astronomie hat von jeher denGrossen der Erde viel zu verdanken gehabt, und wäregewiss nicht zu dem erstaunlichen Grade der Vollkom-menheit gestiegen, dessen sie sich, vor allen andernWissenschaften, rühmen kann, wenn nicht Königeund Fürsten die Astronomen bei ihren Unterneh-mungen unterstützt und sie zu den unglaublichsten An-strengungen des Geistes aufgemuntert hätten.
Hier zeigt sich nun eine neue Gelegenheit für Sie,sich um eine Wissenschaft, welche die Macht und Weis-heit des Schöpfers so sehr verherrlichet, dem mensch-lichen Verstand so viele Ehre und der Welt so vielNutzen bringt, verdient zu machen, wenigstens denGeschmack an ihr zu verbreiten, und ihr in die Wohl-fahrt des gemeinen Wesens mehr Einfluss zu verschaf-fen, als sie bisher hatte.
Wie sehr würden dadurch die Vorzüge unseres Zeit-alters, in welchem man es sich, mehr als jemals, an-gelegen seyn lässet, die gemeinnützigsten Kenntnisseund Resultate der höheren Wissenschaften, in eine aus-gebreitetere Circulation zu bringen, vermehrt wer-den! —
Der Gebrauch des Sextanten und der Tafeln führetauch auf eine sehr genaue und bequeme Methode, rich-tige Mittagslinien zu ziehen, von welcher wohlerst in unseren Zeiten, nachdem sich die Taschen- und
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