Vorrede.
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funden, dass sich das, einerlei Stqnde und Minutezugehörige Azimuth, von einem Tage zum andern,nur um die Zeit der Nachtgleichen, etwa um Grad,Ä verändert, woraus also, da die Sonnenabweichung nurlin wenigen Jahren, wie ich oben gezeigt habe, sich'um einen halben Tag, gegen das Normaljahr, ver-setzet, sehr selten ein Fehler von mehr als einer hal*I ben Minute entstehen kann.
Von der Beunrichtigung durch die Strahlenbre-chung und andere Anomalien, sind die Azimuthe völ-lig Frei, und haben ulso auch darinnen vor den Ho-hentafeln und Sonnenuhren wichtige Vorzüge. _
Aber freilich muss das Azimuth erst aus Sonnen-höhen gefunden werden, welches unterdessen nichtschwerer und mühsamer ist, als nach der gegebenenAnleitung eine Mittagslinie zu ziehen, und vollkom-men auf die nehmliche Art geschiehet. Aus dieserUrsache mussten die Höhentafeln vor den Azimuthalta-feln hergehen, und es wäre zu viel gewagt gewesen,sie mit ihnen zugleich heraus zu geben.
Wem nun die Nützlichkeit und Brauchbarkeit die-ser Tafeln einleuchtet, den ersuche ich, sie andernvorläufig bekannt zu machen und zu empfehlen. Dennder blosse Titel würde freilich wenige zum Ankaufreitzen. Wer sie dann zu besitzen wünscht, darf nurin der Buchhandlung seines Ortes auf sie, gleichsamals auf ein fertiges Werk, Bestellung geben. So be-darf es keiner weitläuftigen Correspondenz, und nochI weniger einer Subscription oder Pränumeration. Ist«die Menge der Bestellungen zur Herausgabe hinrei-“Jchend, so wird das Werk, wenn ich Leben und Ge-.^psundheit behalte, gewiss zu Stande kommen.