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Erläuterung zur Flötzkarte des Saarbrücker Steinkohlen-Districtes
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des Steinkohlengebirges mit den dasselbe zunächst begrenzendenFonnationen zu zeigen. Die Grenzen dieser Formationen sind ausder geologischen Karte der Kheinprovinz und der Provinz West-phalen entnommen.

Graphische Darstellung.

1. Die Zeichnung der Flötze ist in schwarzen, die relativeMächtigkeit der Flötze an deutenden Linien ausgeführt, welche nurda, wo die Fortsetzung der Flötze sehr wahrscheinlich ist, punktirtsind. Zur Vermeidung von Unrichtigkeiten ist jede weitere Pro-jection der Flötze unterblieben und nur der wirklich aufgeschlos-sene Theil derselben gezeichnet. Die Vervollständigung dieser Dar-stellung nach den noch künftig durch das Vorrücken der Gruben-baue zu machenden Aufschlüssen wird dadurch ermöglicht. Flötze,welche eine geringere Mächtigkeit als 17 bis 18 Zoll haben, sindin die Flötzkarte nicht aufgenommen worden.

Die Höhenlage der Flötzlinien und der wichtigsten Grubenbaueüber oder unter der für den Saarbrücker Steinkohlenbezirk gelten-den Haupthorizontale im Niveau der Schienenbahn an der Mündungdes Saarstollen bei St. Johann ist durch Zählen mit dem Zeichen +oder in Lachtern angegeben.

Wo das Zeichen ±0 steht, liegen die Linien in der Saarstollen-sohle selbst.

Es war nicht thunlich, die Flötze in ein und dieselbe Horizon-talebene zu projectiren, weil dadurch ein von den gegenwärtigenAufschlüssen zu sehr abweichendes und theilweise ein denselbenunähnliches Bild entstanden wäre und bei dem Mangel an Auf-schlüssen in dieser Sohle manche Unrichtigkeiten nicht hätten ver-mieden werden können. Aus diesem Grunde sind dieselben in denSohlen, welche gegenwärtig die meisten Aufschlüsse gewähren, als:der Saarstollen- und der Flottwellstollensohle, dargestellt.

Zur Benutzung der Flötzkarte zu etwaigen Projectionen dürftees nothwendig sein, den Unterschied in der Höhenlage derjenigenEbenen, in welchen die Flötze dargestellt sind, obgleich derselbeaus den den Flötzlinien beigeschriebenen Zahlen ersichtlich ist, dergrösseren Sicherheit wegen, hier noch näher anzugeben.

a. In der Saarstollensohle selbst liegen die Flötzlinien sämmt-licher im südwestlichenTheile desFlötzdistrictes befindlichen Gruben:Jägersfreude, Busshütte, von der Heydt, Malstatt , Prinz Wilhelm,Stangenmühle, Gerhard, Geislautern, Hostenbach und Kronprinzbei Schwalbach mit Ausnahme des östlichen Theiles von v. derHeydt und des nördlichen, zwischen dem Fischbach- und dem Stein-bachthale liegenden Theiles der Grube Jägersfreude . Der erstem