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Erläuterung zur Flötzkarte des Saarbrücker Steinkohlen-Districtes
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finden sich noch halbinselförmige Ausläufer oder ganz vereinzelteParthien von Buntsandstein, welche das Steinkoldengehirge bedecken.

Von der grössten Erhebung senkt sich der westliche Theil desKohlengebirges, durch mehrere Thäler, wie Sulzbach-, Fischbach-,Bürbach- und Köllerthal, in lange Rücken getheilt, nach und nachdem Saarthale zu. In diesem selbst ist es von Malstatt bis nachHostenbach hin an dem unteren Theile der Abhänge entblösst, wäh-rend sich darüber auch auf der rechten Seite des Flusses die Be-deckung des Buntsandsteins an den höheren Theilen der Abhängeeinstellt und erst mit den höher steigenden Rücken verschwindetund auch noch auf diesen in mehreren vereinzelten Parthien zwischendem Fischbachthale und dem Köllertliale auftritt. Es scheint kaumzweifelhaft zu sein, dass derjenige Theil des Kohlengebirges, welchersüdlich der vom Bildstock über den Wackenhübel und den Riegels-berg nach Rittenhofen gezogenen Linie liegt, vormals ganz mitBuntsandstein bedeckt gewesen ist und erst bei der Auswaschungund dem Einschneiden der Thäler blossgelegt worden ist.

Auf der West- und Südseite senkt sich das Steinkohlengebirgenun alhnälilig tiefer unter den Buntsandstein ein. Die Auflagerungdesselben findet auf der flach geneigten Oberfläche des Steinkohlen-gebirges statt, wie die in Frankreich gelegenen Gruben bei Gross-Rosseln und Carlingen und noch mehrere Bohrlöcher daselbst, so-wie auch die Bohrlöcher an der Südseite des Kohlengebirges beiSt. Ingbert und Niederbexbach beweisen, welche sämmtlich untereiner 30 bis 90 Lachter mächtigen Decke von Buntsandstein dasSteinkohlengebirge angetroffen haben. In der Nähe dieser Süd-grenze, wenn auch nicht unmittelbar mit derselben zusammenhän-gend, findet sich eine mächtige Verwerfung in dem Stollen derBayerischen Grube St. Ingbert, an der das Liegende der Kluft vomSteinkohlengebirge, das Hangende vom Buntsandstein gebildet wird.Die Schichten des letzteren fallen in der Nähe der Kluft stärkergegen Südost und nehmen erst in einiger Entfernung von derselbendas gewöhnliche flachere Fallen ein. An gedachter Grenze kommtauch, wenn auch nur in den Schichten des Steinkohlengebirges,Melapliyr, am Nauweilerhof und bei Elversberg, in grösserer Län-generstreckung vor, der übrigens in der unteren Abtheilung desRothliegenden und auf der Grenze der unteren und oberen Abthei-lung desselben in grosser Ausdehnung und an sehr vielen Stellenhervortritt.

Die Oberfläche des Steinkohlengebirges ist schon vor der Ab-lagerung des Buntsandstoins mit Unebenheiten versehen gewesen,welche durch denselben ausgefüllt worden sind. Solche Vertiefun-gen in der Oberfläche des Steinkohlengebirgos enthalten die halb-