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gebirges betrügt im westlichen Theile gegen 1600 Lchtr., im öst-lichen Theile dagegen nur gegen 800 Lchtr. In diesem letzterensind nicht allein die Gehirgsschicliten schwächer, so dass also dieSteinkohlenflötze schon ans diesem Grunde näher beisammen liegen,sondern die Anzahl derselben ist in diesem Gebirgsmittel von ge-ringerer Mächtigkeit auch grösser als in dein westlichen Felde.Die Flötze bilden auf der Ostseite nur zwei durch ein flötzarmesMittel gesonderte Parthien, nämlich eine liegende und eine han-gende Flötzparthie. Die liegende Parthie setzt nach "Westen ziem-lich regelmässig mit 30 bis 45 Grad geneigten, nördlich einfallendenSchichten fort und verschwindet bei Duttweiler mit einer Sattel-wendung nach dem Liegenden hin unter dem Buntsandstein. Diehangende Parthie nimmt aller je weiter nach Westen durch wellen-artige Biegungen ins Hangende immer mehr an Breite zu und da-bei trennen sich allmälilig drei besondere, mit 10 bis 15 Grad nörd-lich einfallende Flötzparthien von einander, zwei mittlere:
die Friedrichstlial-Jägersfreuder und die Quierschied -von der Heydt-
Gerharder,und eine hangende:
die Merchweiler -Guichenbach-Geislauterner.
Die letzteren beiden gehen gegen West bis an den Buntsandsteinund fallen hier in einer grossen, gegen West geneigten Sattelbiegungunter denselben ein. Dieses Verhalten muss jedoch in der Näheder Grenze zwischen Preussen und Frankreich unter dem Buntsand-stein eine wesentliche Aenderung erleiden, denn die bei Gross-Rosselnin Frankreich aufgeschlossenen Flötze und Lagerungsverhältnissestimmen mit der Fortsetzung dieser Sattelbiegung nicht überein.
Die erste mittlere Parthie verschwindet schon früher, in der Näheder liegenden Parthie bei Jägersfreude , unter dem Buntsandstein.
Ebenso wie die Steinkohlenflötze dieses Districtes räumlich inzwei Parthien getrennt sind, so unterscheiden sich in demselbenauch die Steinkohlen ihrer Beschaffenheit und ihrem chemischenVerhalten nach. Die liegende Flötzparthie enthält von Duttweilerbis Wellesweiler Fettkohle oder Backkohle (Karsten), die auchals Kleinkohle verkokbar ist, während die mittlere und hangendeParthie Flammkohle oder Sinterkohle (Karsten) liefert, die sichgegen die hangende Grenze der mageren Kohle oder Sandkohle(Karsten) nähert. In der liegenden Flötzparthie besitzen nicht alleFlötze die hackende Eigenschaft in gleich hohem Grade, sondernes finden sich einzelne Flötze darunter, welche überhaupt oder ineinzelnen Feldern sich der Beschaffenheit der Sinterkohle in demMaasso nähern, dass deren Kleinkohlen für sich nicht verkokbarerscheinen. Dieses Verhalten tritt übrigens in dem westlichen Felde