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Bruch, eine grössere Festigkeit, die mit Sprödigkeit verbunden ist.Diese verschiedenen Arten von Kohle sind theils, besonders bei denBackkohlen dieses Districtes, mehr mit einander verwachsen, theils,bei den Sinterkohlen, schärfer von einander getrennt.
Sehr häufig kommen dünnere und stärkere Lagen von Faser-kohle (mineralisches Holz, faseriger Anthracit) von 1 Linie bis3 / 4 Zoll und immer den Schichten parallel in den Flötzen vor; die-selben haben einen sehr geringen Zusammenhalt und die Kohlen-stücke lassen sich leicht nach denselben theilen. Sie fehlen inkeinem Flötze ganz, kommen aber in den hängenderen Flötzen häu-figer vor als in den liegenderen und sind in dem hängendsten Flötzeauf der Grube Kronprinz Friedrich Wilhelm sehr häufig und stark.Ausserdem kommt die Faserkohle auch in Parthien in der Masseder Steinkohle vor.
Zu erwähnen ist noch das Vorkommen einer Cannelkohle mitmuscheligem Bruch, welche im Felde des ersten westlichen Flott-wellstollen-Querschlages, der Grube Heinitz , die unteren 3 bis 4 Zolldes Flötzes Lauernden bildet. Auch im ersten westlichen Quer-schlag der halben Saarstollensohle, der Dechenschächte genannterGrube, zeigt das Flötz Thielemann-Nebenbank einige Zoll einermatten, äusserst dichten Kohle, welche sich durch scharfkantige,schief parallelepipedisclie Absonderung auszeichnet.
Im Allgemeinen ist die Festigkeit der Steinkohlen des Kohlen-districtes sehr gross, so dass dieselben grosse und viele Stücke liefernund bei der Gewinnung geschossen werden müssen. Die Backkohlensind weniger fest als die Sinterkohlen. Die Absonderungs- undKluftflächen (Schlechten) setzen nur in grösseren Abständen durchdie ganze Mächtigkeit der Flötze oder der Bänke hindurch, hörenaber gewöhnlich an dünnen Streifchen von Faserkohle oder Schieferauf. Dieselben stehen grösstentheils nahe winkelrecht gegen dieSchichtungsflächen, weichen wenigstens nicht beträchtlich von dieserLage ab. Dies macht sich auch in den Bruchstücken durch ihrerechtwinklig parallelepipedischen Formen sehr bemerkbar, welcheauch von den beiden glatten Schichtflächen, sonst aber von viel-fach abgesetzten und durch einzelne Kluftflächen unterbrochenenBruchstellen begrenzt werden.
Höchst ausgezeichnet für die Steinkohlen aller dieser Grubenist das Vorkommen von Dolomit (Braunspath) als Ausfüllungsmasseder feinen Klüfte. Derselbe tritt theils als ein feiner Anflug auf,theils erreicht er die Stärke von einer halben Linie. Diese Dolo-mitklüfte von weisser Farbe, welche oft auf den Bruchflächen her-vortreten, geben der Saarbrücker Kohle ein eigenes geflecktes An-sehen. Sie finden sich sowohl in den Backkohlen als in den Sinter-