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nach dem sich die tiefere oder höhere Lage der dadurch getrenntenGebirgsstücke richtet, befolgt keine Regel, sondern ist bald nachder einen, bald nach der anderen Seite gerichtet, so dass sich imgrossen Ganzen die Wirkung derselben ziemlich aufheben mag.Ebenso unregelmässig ist die Vertheilung derselben, indem in eini-gen Gegenden ziemlich viele Sprünge bei einander aufsetzen, wäh-rend sie in anderen ziemlich entfernt von einander liegen. So istz. B. das östliche Feld der Grube Kronprinz Friedrich Wilhelm aufeine Lange von nahe 1200 Lachter frei von Quersprüngen, besondersvom Ausgehenden bis zur ersten Tiefbausohle, während sich in dieserein streichender Sprung in der Nähe der Schächte einstellt. In denFeldern von Hostenbach und Geislautern , am westlichen Ende desDistrictes nach Frankreich hin, treten viele Sprünge auf und ebensoam östlichen Ende auf der Grube Weites veiler.
Die Verwurfshöhe, d. h. der senkrechte Abstand der ursprüng-lich zusammengehörigen und jetzt getrennten Punkte einer und der-selben Schicht, der Sprünge geht von der geringsten Abmessungeiner kaum bemerkbaren und die Mächtigkeit eines Flötzes nichterreichenden Grösse bis zu der ausserordentlichen Höhe von150 Lachter. Bei diesen Ermittelungen ist jedoch grosse Sorgfaltnothwendig, um keine Täuschungen zu veranlassen. Am sicherstenist eine solche Ermittelung, wenn Mulden oder Sättel von Sprüngenziemlich quer durchschnitten werden, weil bei denselben über diezusammengehörigen Punkte kein Zweifel bestehen kann.
Einige dieser Sprünge sind bereits auf grosse Erstreckungenihrer Streichungslinie nach bekannt geworden, wie der Cerberus-sprung zwischen Heinitz und Altenwald auf mehr als 3000 Lachter.Von sehr vielen ist die Längenerstreckung unbekannt, indem sieoffenbar an einem oder gar an beiden Enden über die vorhandenenAufschlüsse fortsetzen. Die grössere Zahl der kleineren Sprüngezeigt aber keine beträchtliche Länge, indem sie bei ziemlich nahegelegenen Flötzen auf dem einen vorhanden sind und auf dem an-deren fehlen. Bei diesen ist auch das Verschwinden nach der Teufehin nachweisbar, während die grossen Sprünge in den tiefsten Sohlenvon 120 Lachter unter der Oberfläche keine Veränderung wahr-nehmen lassen.
Die Einwirkung der Spränge auf die unmittelbar an dieselbenanstossenden Gebirgsstücke ist sehr verschieden, besonders wie sichdieselbe in den Steinkohlenflötzen zeigt. Diese halten zum Theilin ihrer regelmässigen gewöhnlichen Beschaffenheit bis unmittelbaran die Sprungkluft aus, während sie anderentheils bereits in einigerEntfernung Störungen wahrnehmen lassen, besonders eine Abnahmeder gewöhnlichen Festigkeit und Brauchbarkeit der Kohle.