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Erläuterung zur Flötzkarte des Saarbrücker Steinkohlen-Districtes
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Sulzbach und bei Clarenthal, mit diesen Störungen steht, ist nochunbekannt.

Dieser allgemeinen Betrachtung der Verhältnisse des Stein-kohlengebirges sollen nun die näheren Angaben über die darin auf-tretenden Flötzparthieu und die einzelnen sie zusammensetzeudeuFlötze folgen.

Gliederung des SteinkohlengeMrges.

1. Die Hegende Flötzpartkie.

Auf dieser Parthie bauen, von Westen nach Osten gezählt, dieGruben Duttweiler, Sulzbach-Altenwald, Heinitz, König und Welles-weiler und, zwischen Sulzbach und Altenwald , die Königl. BayerischeGrube St. Ingbert . Dieselben nehmen den regelmässigeren, mit 30bis 45 Grad nördlich einfallenden Theil der Parthie ein. Eine Aus-nahme findet nur auf der Grube Wellesweiler statt, wo ein nachOsten einfallender Sattel und eine allseitig abfallende Sattelkuppemit der dazwischen gelegenen Mulde auftreten, deren Verhaltengegen Südwest wegen der Bedeckung durch den Buntsandstein nochnicht bekannt ist.

Als Leitfiötz in dieser liegenden Parthie dient das Thonstein-flötz (Flötz Nr. 11), welches durch sein beständig anhaltendes Thon-steinmittel leicht kenntlich und dadurch zur Identificirung der Flötzediesseits und jenseits der Sprünge geeignet ist.

Ausserdem dient noch der beim Nauweilerhof und weiter öst-lich zwischen den Schichten des Kohlengebirges auftretende Mela-phyrzug zur Identificirung der Flötze von Duttweiler und St. Ingbert .

Hiernach sind die in letzterer Grube bekannten liegendstenFlötze, die sogenannten Rothhöllerflötze, auf der Grube Duttweilernur zum Theil, in den anderen Gruben aber noch gar nicht auf-geschlossen worden.

Die liegende Parthie enthält im westlichen Felde 31 bauwür-dige und 29 unbauwürdige Steinkohlenfiötze, welche sich nach Ostenhin durch wiederholte Trennung der Flötzbänke bis zu selbststän-digen Flötzen, auch durch allmähliges Auftreten ganz neuer Flötzebis auf 40 bauwürdige und 77 unbauwürdige Flötze vermehren.

Das 12 Fuss mächtige Blücherfiötz giebt ein sehr deutlichesBeispiel dieses Verhaltens.

Im Westfelde der Grube Duttweiler besteht dasselbe noch auseiner 149 Zoll mächtigen Bank, weiter östlich treten zwei Bänkeauf, welche durch ein schwaches Bergmittel getrennt sind. In derNähe des Venitzschachtes beginnt dieses Mittel sich zu verstärken,in dem Maasse, dass dasselbe etwa 100 Lachter weiter östlich schon8 Lachter querschlägige Mächtigkeit besitzt und die beiden Bänke