Buch 
Erläuterung zur Flötzkarte des Saarbrücker Steinkohlen-Districtes
Entstehung
Seite
41
JPEG-Download
 

41

Betrieb stellenden Grube Malstatt als die Fortsetzung des Ileinricb-flötzes, auf dem Südflügel der Mulde im Burbaclithale, angesehenwerden müssen, würden sie eine Ausnahme dieser Regel bilden, in-dem sie Backkohle liefern.

In nachstehender Tabelle sind die bauwürdigen Flötze in derRichtung vom Liegenden zum Hangenden hin aufgeführt.

No.

Bezeichnung derFlötze.

Reine

Kohle.

mittel.

Mächtigkeit desMittels bis zumnächsten Flötze.

Gesteinsart des Mittels.

Be-

merkungen,

Zoll.

Zoll.

Lachter.

1

Constanzeflötz .

33

2

25

Sandstein, Schieferthonu. eine Conglomeratlagc.

/®w

2

BeustflÖtz . .

111

32

14

Sandstein u. Schieferthon.

3

Flötz ....

20

13

do.

L 'ö <2

i 0)

4

Flötz ....

24

8

3

do.

k N Pi

\s?

5

Flötz ....

20

6

do.

| H

PH

6

Marieflötz . .

49

12

3

desgl. mit Conglomerat-bänken.

l

|

7

TraugottflÖtz .

54

34

12

Schieferthon und C 011 -glomerat.

lii

8

CarlflÖtz . . .

36

3

Sandstein u. Schieferthon.

[ 1-0 ©

9

Heinrichflötz

72

3

6

do.

r

10

22" m. Flötz .

22

40

do.

) &

11

40" m. Flötz .

40

Zusammen

481

91

125

Kohle

Berg

Mittel

Die ausserdem vorhandenen 15 unbauwürdigen Flötze enthaltenzusammen etwa 200 Zoll Kohle.

Mit Einschluss der Kohle und Bergmittel beträgt die Gesammt-nuichtigkeit 132 Lachter. Die Mächtigkeit der reinen Kohle =481 Zoll, also ein Verhältniss nahe wie 22 zu 1.

4. Die hangende Flötzpartliie.

Das Gebirgsmittel zwischen der zweiten mittleren und der han-genden Flötzparthie hat eine sehr unregelmässige Gestalt. Im Han-genden der Gruben Gerhard und von der Heydt, wo das Liegendedesselben eine muldenförmige, das Hangende aber eine sattelartigeBiegung bildet, beträgt seine Mächtigkeit etwa 200 Lachter, beiGuichenbach und weiter östlich dagegen nur wenige Lachter undbei Völklingen und Geislautern steigt sie wieder auf 80 Lachter.

Diese auffallende Unregelmässigkeit scheint wohl mit Gebirgs-störungen, welche noch nicht näher bekannt sind, in Verbindungzu stehen, wie auch die daselbst vorkommenden Verschiebungendes die hangende Parthie im Liegenden begleitenden Kalksteinflötzesschon andeuten.

Flötze sind in diesem Mittel noch nicht bekannt geworden.

Das erste, resp. liegendste der darauf folgenden hangendenParthie ist bei Geislautern das Flötz No. 6 der Geislauterner liegen-