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Erläuterung zur Flötzkarte des Saarbrücker Steinkohlen-Districtes
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den Flötze, welches in den Schürfen bei Völklingen dein vierten20 Zoll mächtigen Flötze (von Völklingen aus gezählt) und heiGuichenbach dem liegendsten Flötze daselbst zu entsprechen scheint.Von diesem Flötze aus zählt die Parthie über Geislautern, Hosten-bach bis Kronprinz bei Schwalbacli zusammen 12 bauwürdige Flötze.

Die unbauwürdigen Flötze sind aus den Aufschlüssen der Schürfezwischen Völklingen und Bous , sowie aus den wenigen bekanntenAusgehenden der Flötze entnommen. Es sind im Ganzen deren12 bekannt. Zählt man die bauwürdigen Flötze in der Querliniebei Guichenbach, so bekommt man nur 6 solche Flötze, ein Beweis,dass hier noch hängendere Flötze vorliegen dürften und dass dasdortige hängendste, 91 Zoll mächtige Flötz nicht füglich mit demmächtigen Flötz der Grube Kronprinz Friedrich Wilhelm bei Schwal-bach zu identificiren sein möchte.

Es ist überhaupt schwierig, den Zusammenhang der Flötze derhangenden Parthie anzugeben, weil die Flötze ihre Mächtigkeithäufig verändern und dadurch unkenntlich werden und mehrerennicht genau bekannten Störungen unterworfen sind. Im Allgemeinenerstreckt sich die Parthie von Geislautern aus, wo dieselbe durcheinen mächtigen Sprung ins Hangende unter dem Buntsandsteiuverschwindet und wahrscheinlich die zweite mittlere Flötzparthievorgeworfen wird, über die Gruben Hostenbach , Kronprinz beiScliwalbach, zwischen beiden Gruben einen von der ClarentlialerKuppe auslaufenden Hachen Sattel bildend, dann über Rittenhofen,Guichenbach, Kronprinz bei Dilsburg bis Wahlschied. Von hieraus weiter östlich scheint dieselbe in Folge einer starken Biegungins Liegende, wie dies die Flötze der Grube Quierschied zeigen,mit den hangenden Flötzen von Merchweiler und Reden zusammen-zuhängen.

Der Zusammenhang der Flötze innerhalb der Gruben Geislautern und Hostenbach ist nach den neueren Aufschlüssen als bekannt an-zunehmen, obgleich die Flötze hier von mehreren bis 80 Lachterhohen Sprüngen verworfen und daher weit getrennt sind. Es wirdangenommen, dass das Alvenslebenflötz der Grube Geislautern demliegendsten Flötze der Grube Hostenbach, nämlich dem ersten unterdem Carlfiötz liegenden Flötze Pulverrauch, entspricht. Die liegen-den Flötze von Geislautern sind daher auf Hostenbach noch nichtaufgeschlossen, während auf Geislautern dasselbe von den hängend-sten Flötzen der Grube Hostenbach gilt. Der Zusammenhang derFlötze von Hostenbach mit denen der Schürfe zwischen Völklingen und Bous ist als sicher anzunehmen, von da an fehlt aber die Ver-bindung derselben mit den östlich gelegenen Flötzen von Ritten-hofen und Guichenbach.