Die Schlacht bey Näffcls. *
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Oesterreichs suchten im Jahr i;88 die Glarnerdurch die härtesten Forderungen zu unterdrükken; z. Er.daß sie sich an das Haus Oesterreich zu Leib-eignen ergeben, und den Bund mit den EidS-genossen verläugnen sollten, u. s. w. Einmü-thig beschloß die versammelte Landsgemeinde, ohne die äus-serste Noth sich diesen strengen Forderungen nicht zu unter-werfen ; ungeachtet sie sehr schwach, und die österreichischeMacht, die gegen sie loszog, nach der geringsten Rechnungachttausend Mann stark war. Die Oesterreichs warenvoll Wuth, sie ganz und gar auszumachen.
Die Glarner hatten ben Nässels von dem Fusse desBerges bis an das Ufer der Linth, eine Lczte oder Land-wehre angelegt. Allein es fehlte ihnen an genügsamerMannschaft, diese weitlänftigc Schanze gegen ein Kriegs-herr zu vertheidigen. Sie hatten, auf die erste Nachrichtvon den Bewegungen der Feinde, in der Eil Bothen andie Waldstädte geschiLt. See konnten sich aber nicht Rech-nung
' Siehe Tscharner'Hi'storlc -er Li-sgenossrn^Th.i. S. z-4.