des Gleichzeitigen in lietr;iclil /.u nehmen. l);izu knmiiil, diiss dervolle Ersetz der successiven Bewegungsmomente durch gleichzei-tige in unserem helle streng doch nur möglich sein würde, wennmen die Materie den Kaum eben so eonlinuirlich erfüllend denkenkönnte, als ein Theilehen mit seiner Bewegung die Zeit erfüllt.Aber die exacte Wissenschaft hat guten Grund, die atomistischeAnsicht vorzuziehen, wonach es nicht möglich ist, dass in derLänge einer und selbst noch so vieler Undulationen wirklichalle Bewegungszuslände, die im Laufe einer Schwingung an dem-selben Theilehen suceessiv Vorkommen, gleichzeitig sich vor-linden, wenn schon sie einander so nahe liegen können, dass manfür eine approximative Hechnung die Diseontinuital durch Gonli-nuität ersetzt denken kann. Aber es scheint mir sehr misslich,Grund vorstellungen auf Approximationen zu begründen und, w enndoch einmal eine Kreisfunction den genauen Ausdruck für die Be-wegung enthält, an die sich eine Emplindung knüpft, den Kreisin Wirklichkeit durch eine noch so grosse endliche Zahl disconti-nuirlicher l’uncte ersetzt denken zu wollen, worauf die betreffendeAnsicht hinauslaufen würde. Ich meine vielmehr, dass, soferneine continuirliche Function den strengen Ausdruck für die betref-fende Bewegung gewährt, und diese continuirliche Function sichan jedem Theilehen im Zeitlaufe darbietet, man auch principielldie Betrachtung und Bechnung darauf zu stellen und sie nichtdurch eine discontinuirliche im Baume zu ersetzen hat, dass manalso die Zeit summe für jedes Theilehen zu nehmen hat, wie es vonuns geschehen ist, diese Zeitsumme aber so oft zu nehmen hat,als es in derselben Weise schwingende Theilehen giebt, die zuderselben Empfindung solidarisch beitragen, d. i. mit der Zahl derTheilehen zu multipliciren hat, was da, wo die Theilehen gleich-massig durch den Baum s verbreitet, mithin der Zahl nach dem-selben proportional sind, darauf hcrauskommt, statt einer blossenZeilsumme S, eine Zeilraumsumme S ts einzuführen, und in unse-ren Formeln statt des Factors t den in diesem Sinne verstandenenFactor st anzuwenden.
Nach dieser Auffassung hängt die Intensität der Empfin-dung w esentlich mit von der Zahl der dazu beitragenden Theilehenab, und es kann eine grössere Amplitude der Schwingung durcheine grössere ZahlTheilchen, die mit kleinerer Amplitude schwin-gen, ersetzt werden, wie auch in Betreff der Erzeugung der ob-