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Handbuch der mineralogischen Diagnosis / von Joseph Brunner
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XLVII
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sondern von der Natur selbst dargestelltenVerhältnisse und Unterschiede aufstellt. DieseUnterschiede sind eben deßwegen beständig,und werden durch neue Entdeckungen nichtim mindesten verändert; jedes neu entdeckteMineral trägt die Kennzeichen schon an sich,zu welcher Klasse seiner bekannten Bruderes gehört.

Dieses System hat übrigens als empy-rischeGrundlage aller unserer mineralogischenForschungen beständige Empfänglichkeit füralle weiter» Rücksichten und Fortschritte, diesich ganz natürlich daran reihen lassen, unddenen es immer einen sichern Anhaltspunktgewahrt. Vorzüge, welche es sowohl vorden chemischen als den sogenannten natür-lichen (meist aber noch sehr künstlichen) Sy-stemen hat, und die es der Aufmerksamkeitund Anwendung aller Mineralogen empfeh-len werden, welche nicht blindlings nachzu-beten.