35
oder Befeuchten von sich, und er ist dem ähnlich,den man beym Pflügen eines Feldes bemerkt.Zuweilen hat dieser Geruch noch etwas Wider-liches, gleichsam Bitteres, und diesen nenntman bitterlichen Geruch. Einige Mine-ralien geben nach dem Reiben einen Geruch wieKahenurin oder angebranntes Horn, diesennennt man brenzlich, urinös; einigeaber geben einen Gestank nach faulen Eyern,dieß ist der Schwefellebergcruch. DerSchwefel giebt einen eigenen, der Arsenik beymErhitzen einen nach Knoblauch riechenden,die Spicsglaserze einen eigenen, nicht wohl zubeschreibenden Geruch.
iz. Strich.
So nennt man das Ritzen, Schaben oderSchneiden, nebst dem dabey abfallenden Pul-ver eines Minerals. Letzteres ist entweder vongleicher oder ungleicher Farbe, und durch erstereOperationen erhalten manche Mineralien eini-gen! Glanz, den sie vorher nicht halten, odermehr, als sie vorher hatten.
C r
14- Här-