aus dem Thierreiche. 21,
chen sie übereinkommen, Hechtzähne u. s. f. nennt. Ueber-dem aber giebt es auch einzelne Zahne, welche wegen ihrerGestalt Schlangenzungen und Frosch« oder Kröcensteinegenennet werden.
Die Schlangenzungen (Llollozwtrsc ; OclontopetrT;Icluliyochintez; OinitliOAlolH;) sind spitzige, gerade oderetwas gekrümmte, nicht eigentlich versteinre, sondern Horn-artige, harte und gleichsam polirte Körper, theils schmal,theils breit, am nmern Ende dreyeckigt, oder gabelförmig,und mit einem Absatz von ocherartiger Farbe, oder ohne den-selben, an den Seilentheilen aber theils gezähnt, theils nichtgezähnt. Ihre Größe ist verschieden. Die größten sindunten am Fuße auf vier Zoll breit, und wiege» über einhalb Pfund. Man hat sie zuerst auf der Insel Malthaentdeckt, und davon Gelegenheit zu einer Fabel genommen,daß es wirkliche Schlangenzungen wären, die sammt denSchlangen von dem Apostel Paulus in Stein verwandeltworden wären "). Nachher aber hat man sie an mehrernOrten, im Lucernischen im Berge Wicken, im HerzogthumeCrain, zu Deuten in Unterhessen, bey Antwerpen, beyWet-tin, bey Angenburg im Preußischen, im Mannsfeldischen,im Hollsteinischen, in Schlesien, im Sienesischen Staate,im Lüneburgischen ^), in England auf Carolina und Mi«norca gefunden. Man hält sie insgemein für Zahne von,Heifisch, dargegen aber Rundmann vieles einwendet.
Die Krötensteine (kukoniki, Lkielonzni, Lotracbvti,(^rapimtinrl Kleroati, Oculus scrzieriti« lsziicieus, l.^con-chonkes), sind kleine runde, theils flache, theils erhöhet?,theils ausgehöhlte Steine, von grauer oder röthlicher Far-be, auswärts etwas polirk und fleckigt, von der Größe einesNagels, und zuweilen etwas größer. Man hak ehedem
O 2 geglau-
44) S Breslaurfcbei?amml. went. <le 6lollopetri, I^unsbur»17-1. kvl. dlovembr. p. 487. xenüdus. I^or. >2,7.
,5) S. ^0. lreisice Lom.